Im Herbst zieht es viele hinaus in die Natur. Es ist nicht mehr so heiß wie im Sommer, aber es gibt noch viele schöne Tage. Wandern ist eine gute Möglichkeit die Gegend zu erkunden, mit Freunden zusammen zu sein und gleichzeitig etwas für die Gesundheit zu tun. Diese schonende Art der Bewegung hat viele positive Effekte auf die Gesundheit und ist in jedem Alter und bei fast jedem Fitnesszustand möglich. Fangen Sie mit kleinen Spaziergängen an und suchen Sie dann immer größere Runden heraus.

Wandern für die Gesundheit

Die regelmäßige leichte Bewegung beim Wandern schützt das Herz. Es schlägt dann regelmäßiger und pumpt mehr Blut mit Sauerstoff durch den Körper. Hinzu kommt, dass die Fließeigenschaften des Blutes verbessert werden. Langfristig senkt regelmäßige Bewegung zusätzlich Ihren Ruhepuls. Das Risiko für Herzinfarkte und andere Herz-Erkrankungen wird damit insgesamt verringert. Außerdem reguliert Wandern den Blutfettspiegel und senkt den Blutdruck. Die Bewegung an der frischen Luft kräftigt die Lunge. Durch die stärkere Atmung wird die Lunge gut mit Luft versorgt und beim Ausatmen entlüftet. Das verbessert das Leistungsvermögen der Lunge langfristig. Auch gegen den Knochenabbau durch Osteoporose ist Wandern eine geeignete Vorbeugung, weil es die Knochen stärkt. Es regt zudem den gesamten Stoffwechsel an, so dass die Haut gut durchblutet, rosiger und widerstandsfähiger wird. Außerdem regt Wandern die Verdauung an und dämpft den Appetit. Wenn Sie bei Wind und Wetter draußen sind, stärkt das Ihre Abwehrkräfte. Die Bewegung in der Natur entspannt und baut Stress ab. Wandern tut so auch der Seele gut.

Wandern Sie im Flachland oder Mittelgebirge

Wandern im Flachland oder in geringeren Höhen bis etwa 1.500 Meter ist für fast alle geeignet und auch ohne Risiken für Patienten mit einer koronarer Herzerkrankung. Voraussetzung ist eine stabile Erkrankung und eine gut eingestellte Medikation. Im Hochgebirge bei dünnerer Luft muss das Herz wegen des niedrigen Sauerstoffgehaltes höhere Pumpleistungen bringen. Bevor Sie Wanderungen im Hochgebirge unternehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber. Die Faustregel ist: Wenn Sie sich beim Wandern noch ohne Probleme unterhalten können, dann stimmt die Belastung und das Herz wird nicht überlastet.

Wandertipps:

  • Es ist Geschmackssache, ob Sie lieber alleine oder in einer Gruppe wandern. Eine Wandergruppe mit netten Wanderern, die sich regelmäßig trifft, kann Sie motivieren dabei zu bleiben und sich regelmäßig zu bewegen.
  • Eine Sektion des Alpenvereins gibt es sicher auch in Ihrer Nähe. Dort finden Sie Gruppen, die Wandertouren in der Region unternehmen – in allen Schwierigkeitsgraden: http://www.alpenverein.de/
  • Wenn Sie auf eigene Faust loswandern möchten, finden Sie auf folgenden Websites Tourenvorschläge:

http://www.wanderbares-deutschland.de/
http://www.wanderkompass.de/
http://www.top-trails-of-germany.de/
http://www.wanderinstitut.de/

  • Oder kaufen Sie sich einfach im Buchladen vor Ort eine Wanderkarte. In Deutschland und in vielen Urlaubsländern findet man gut markierte Wanderwege, die mit Hilfe der Markierungstafeln und einer Karte leicht zu erwandern sind. Und wenn Sie gerne lesen und ein bisschen philosophisch an das Thema rangehen möchten: Manuel Andrack, Das neue Wandern: Unterwegs auf der Suche nach dem Glück, 2011Kümmern Sie sich um Ihr Herz und bleiben Sie pulsgesund!