April 2012
Frühlingsgrüße an den Kreislauf
Von wegen himmelhoch jauchzend in den Frühling. Hätten Sie gedacht, dass ausgerechnet nach den ersten Sonnenstrahlen oftmals Niedergeschlagenheit in unseren Gemütern herrscht? Wer also pünktlich zum Jahreszeitenwechsel die berühmten Frühlingsgefühle erwartet, muss sich unter Umständen erst einmal in Geduld üben. Denn bis Puls und Kreislauf mit den neuen Temperaturen warm geworden sind, kann ein Weilchen vergehen.
Das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit
Die Gründe für die Frühjahrsmüdigkeit sind bisher noch nicht wissenschaftlich belegt. Doch Experten nennen zur Erklärung immer wieder eine Reihe von Faktoren:
- Demnach ist ein Grund für die frühlingshafte Abgeschlagenheit der Mangel an dem stimmungsaufhellenden Hormon Serotonin, dessen Bildung durch die Sonnenstrahlung angeregt wird.
- Zudem ist der Wetterwechsel eine echte Herausforderung für unser Herz-Kreislauf-System. Bei Wärme weiten sich die Blutgefäße. Das wiederum lässt den Blutdruck sinken und macht uns müde. Es dauert etwa einen Monat, bis sich der Körper mit den neuen Temperaturen angefreundet hat.
- Aber auch die Ernährung spielt in Sachen Frühjahrsmüdigkeit eine Rolle. Denn die fetten, ballaststoff- und vitaminarmen Speisen, mit denen wir uns die kalten Wintertage versüßt haben, fordern nun ihren Tribut.
Aktiv gegen die Frühjahrsmüdigkeit
Damit sich Puls und Herz-Kreislauf schnell akklimatisieren, empfiehlt sich folgendes Rezept:
- durch morgendliches Wechselduschen den Kreislauf ankurbeln
- bei täglichen Spaziergängen an der frischen Luft viel Licht und Sonne tanken, um den Serotoninspiegel anzukurbeln
- mit leichter Kost (Salate, Fisch etc.) und verstärkter Vitaminzufuhr (viel Obst und Gemüse) den Körper wieder fit machen
- ausreichend trinken (täglich ca. 2 Liter Wasser oder Tee) und so den Blutdruck niedrig halten
- Ausdauersport oder leichte Bewegung, um die Sauerstoffversorgung zu fördern und somit die Herz-Kreislauf-Funktion zu verbessern
Als Ausdauersport oder leichte Bewegung bietet sich zum Beispiel der Frühjahrsputz an, denn im Glanz der ersten Sonnenstrahlen tut sich wieder so manche Staubschicht hervor. Der Frühjahrsputz bringt aber nicht nur den Haushalt in Schuss. Gesundheitsexperten weisen darauf hin, dass beim Wischen, Schrubben und Entrümpeln eine Menge Kalorien verbrannt werden.
Wissenswert
Mit Ordnung und Sauberkeit machen sich im Frühjahr übrigens auch die Pollen aus dem Staub. Denn damit Erle, Birke und Co. einem nicht auf der Nase herumtanzen und Niesattacken, Augenjucken oder Atemnot auslösen, genügt es oft schon, ein paar einfache Reinlichkeitsregeln zu befolgen:
- Putzen Sie Ihre Wohnung mindestens einmal wöchentlich. Verwenden Sie dabei keine Staubtücher. Lieber einen Lappen und einen Eimer Wasser.
- Saugen Sie regelmäßig Ihre Polstermöbel.
- Duschen Sie vor dem Schlafengehen. Waschen Sie gründlich Ihre Haare und nehmen Sie keine Kleidung mit ins Schlafzimmer, die Sie am Tag getragen haben.
- Öffnen Sie die Fenster zum Lüften nur bei geringer Pollenbelastung, in Städten zwischen 6 und 8 Uhr morgens und in ländlichen Regionen zwischen 7 und 12 Uhr abends. Nach langem Regen ist die Pollenbelastung in der Luft ebenfalls gering.
Wir wünschen Ihnen einen pulsgesunden Start in den Frühling!
März 2012
Zeitumstellung: Ausgeschlafen in die Sommerzeit
Achtung: Am Sonntag, den 25. März 2012, wird den Menschen in der Europäischen Union und in der Schweiz zum wiederholten Mal eine ganze Stunde Schlaf geraubt. Was 1980 aus Energiespargründen eingeführt wurde, bringt seitdem unsere innere biologische Uhr zweimal im Jahr aus dem Takt.
Die Umstellung auf die Sommerzeit macht unserem Organismus ganz schön zu schaffen. Herz-Kreislauf-Probleme, Veränderungen von Puls bzw. Blutdruck sowie Konzentrationsschwäche und Müdigkeit machen sich bemerkbar, wenn die Winterzeit abgelaufen ist und die Sommerzeit zu ticken anfängt. Denn am Tag der Zeitumstellung müssen wir mit nur 23 Stunden auskommen – ein Umstand, der unseren sensiblen Biorhythmus durcheinander bringt. Doch zum Glück gibt es pulsgesunde Tipps, mit denen der Biorhythmus pünktlich zur Sommerzeit im richtigen Takt sein wird.
Um in den Rhythmus zu kommen, empfehlen Schlafforscher, schon ein paar Tage vorher langsam mit der Anpassung zu beginnen:
- Gehen Sie an den Tagen vor der Zeitumstellung täglich etwas früher zu Bett – eine Viertelstunde reicht hier schon aus.
- Verzichten Sie an den Abenden vor der Umstellung möglichst auf helles Licht, da es die innere Uhr nachstellt. Aktivitäten in gedämpftem Licht sind dagegen ideal, zum Beispiel ein Candlelight-Dinner, Kinobesuche oder klassische Konzerte.
Für den Morgen nach der Zeitumstellung:
- Tageslicht hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Das morgendliche Tageslicht ist also der perfekte Wachmacher. Ein Spaziergang am Morgen oder helles Licht in der Wohnung helfen, die innere Uhr vorzustellen.
- Treffen Sie bereits abends ein paar Vorbereitungen, damit der Morgen nicht zu stressig wird und Sie etwas länger im Bett bleiben können. Zum Beispiel die Kleidung für den nächsten Tag herauslegen, den Frühstückstisch decken oder die Tasche für die Arbeit packen.
Mit diesen einfach zu befolgenden Tipps liegt auch Ihr Herz-Kreislauf-System gut in der Zeit!
Wissenswert:
Wird die Uhr nun vor oder zurück gestellt? Merken Sie sich einfach folgende Eselsbrücke: Im Frühjahr werden die Stühle VOR das Straßencafé gestellt und im Herbst werden die Stühle wieder ZURÜCK ins Café gestellt. Oder wie es die Engländer sagen würden: „Spring forward, fall back.“
Februar 2012
Ist Kaffee ungesund? Nicht die Bohne!
Lange war sie Opfer übler Nachrede, war Vorurteilen ausgesetzt und wurde von gesundheitsbewussten Menschen schief angeguckt: Die Kaffeebohne. Ihr wurde nachgesagt, dass sie angeblich Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall fördere und dem Körper Wasser entziehe. Doch diese Vermutungen scheinen überholt zu sein, denn aktuelle Studien rücken die Kaffeebohne in ein neues Licht.
Die Auswertungen einer Langzeitstudie* mit fast 40.000 Teilnehmern haben gezeigt, dass zwischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Kaffeekonsum kein negativer Zusammenhang besteht. Im Gegenteil: Kaffee weist sogar gesundheitsfördernde Eigenschaften auf.
Kaffeekonsum und seine Wirkung
Moderater Kaffeekonsum – bis zu vier Tassen am Tag – kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken, so die Wissenschaftler. Den protektiven Effekt von Kaffee führen sie auf die darin enthaltenen Antioxidantien zurück. Diese Oxidationshemmer fangen freie Radikale ab, reduzieren folglich schädliche Wirkungen auf den Organismus und fördern somit das allgemeine Wohlbefinden. Zwar ist der Gesundheitszustand von Teetrinkern in der Regel besser als der von Kaffeetrinkern, doch das liegt laut Wissenschaftlern vor allem daran, dass Kaffeetrinker sich allgemein ungesünder ernähren und häufiger rauchen. Mit den Inhaltstoffen des Kaffees habe das nichts zu tun.
Einige aktuelle Studien zeigen sogar, dass das in der Kaffeebohne enthaltene Polyphenole durch seine gefäßerweiternde Wirkung Bluthochdruck vorbeugen kann. Schon längst hat die moderne Wissenschaft außerdem widerlegt, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht. Eine Entwässerung findet nur dann statt, wenn der Körper nicht an Kaffee gewöhnt ist. Da sich der Organismus aber schnell auf den schwarzen Muntermacher einstellt, eignet sich das Getränk sehr wohl als Flüssigkeitszufuhr.
Wissenswert
Trotz all seiner guten Eigenschaften muss gesagt werden, dass Kaffee nicht für jeden geeignet ist. Menschen mit Magenproblemen sollten ihn nur in Maßen genießen, da der Kaffeegenuss die Magensäureproduktion übermäßig anregt. Auch in der Schwangerschaft sollte nur wenig Kaffee getrunken werden, denn zu viel Kaffee kann das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen. Und, bleiben Sie bei einem moderaten Kaffeekonsum, denn zu viel Koffein kann auch zu erhöhter Nervosität und erhöhter Pulsfrequenz führen!
* de Koning Gans, J. M., Uiterwaal, C. S. P. M., van der Schouw, Y. T., Boer, J. M. A., Grobbee, D. E., Verschuren, W. M. M., et al. (2010). Tea and Coffee Consumption and Cardiovascular Morbidity and Mortality. Arterioscler Thromb Vasc Biol, 30(8), 1665-1671.
Januar 2012
Gesundheits-Check im neuen Jahr
Für das neue Jahr wünschen sich viele Menschen vor allem eines: Gesundheit! Sie ist das höchste Gut, doch leider nicht selbstverständlich. Insbesondere mit zunehmendem Alter lernt man den Wert der Gesundheit mehr und mehr zu schätzen. Doch manche Erkrankungen – wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen – machen auch vor jüngeren Menschen nicht Halt. Man sollte dieses Schicksal aber nicht „wartend“ hinnehmen: Regelmäßige Vorsorge-Checks können vor schweren Erkrankungen schützen und zu einem langen und pulsgesunden Leben verhelfen.
Nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand
Gesund zu sein ist natürlich immer ein großes Glück, aber auch eine Frage der Eigeninitiative. Um ernsthafte Krankheiten frühzeitig zu erkennen bzw. auszuschließen, bieten Ihnen deshalb die Krankenkassen verschiedene Möglichkeiten zur Vorsorge an. Denn das frühzeitige Eingreifen in eine gesundheitliche Bedrohung ist die beste Voraussetzung, um langfristig gesund zu bleiben.
Für die Krankenkassen ist es zudem auch kostengünstiger, eine Erkrankung mit entsprechenden Mitteln zu verhindern, als hinterher eine langwierige Behandlung zu bezahlen, weshalb die Krankenversicherungen gerne diverse Vorsorgemaßnahmen übernehmen, die auch der Pulsgesundheit zugute-kommen.
Der Check-up 35
Zu den wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen gehört der sogenannte Check-up 35. Für Frauen und Männer ab 35 bezahlt jede Krankenkasse alle zwei Jahre einen Gesundheits-Check-up. Hierbei stellt der Arzt zunächst Ihre medizinische Vorgeschichte zusammen und fragt nach Ihren persönlichen Lebensgewohnheiten und -umständen. Anschließend führt er körperliche Untersuchungen durch. Dazu gehören:
• klinische Untersuchung (Ganzkörperstatus)
• Abhören von Herz und Lunge
• Abtasten des Bauchraumes
• Beurteilung des Bewegungsapparates, der Haut und der Sinnesorgane
• Blut- und Urinuntersuchungen
Die Untersuchungen werden von Ihrem Hausarzt durchgeführt und helfen, vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenkrankheiten und die Zuckerkrankheit rechtzeitig zu erkennen. Abschließend informiert Sie Ihr Arzt in einem Gespräch über die Befunde. Bei Verdacht oder Diagnose einer Krankheit werden weitere Untersuchungen bzw. entsprechende Behandlungen eingeleitet. Erst dann wird die Praxisgebühr fällig. Der Check-up 35 selbst ist nicht praxisgebührenpflichtig!
Wissenswert:
Neben dem Check-up 35 gibt es sogenannte „Individuelle Gesundheitsleistungen“ – kurz IGeL. Die IGeL-Angebote reichen von zusätzlichen Vorsorgemaßnahmen über Reisemedizin und Naturheilverfahren bis zu Anti-Aging-Maßnahmen. Diese können im Einzelfall sinnvoll sein, zählen aber nicht zum Früherkennungsprogramm. Im Gegensatz zu dem Check-up 35 müssen Sie die IGeL-Leistungen selber bezahlen.
Dezember 2011
Weihnachten mit und für’s Herz - Pulsgesunde Ernährung zur Adventszeit
Es dauert nicht mehr lange und die Weihnachtsglocken bitten wieder zu Tisch. Eine Zeit, der viele Menschen mit Freude entgegen blicken. Schließlich gibt’s kaum etwas Schöneres, als sich im Kreise der Liebsten an der festlich gedeckten Tafel zu bedienen, Gans, Bratapfel oder Christstollen zu genießen und mit ein, zwei Gläschen in Ehren auf das Fest der Feste anzustoßen. Wenn da nur nicht die vielen Fette und Kalorien wären, die beim Schlemmen für ein schlechtes Gewissen und für irregulär hohe Pulswerte sorgen können.
Doch da es im wahrsten Sinne des Wortes eine Herzensangelegenheit ist, sich auch an Weihnachten gesund zu ernähren, sei gesagt: Auch ohne Kalorienbomben kann man ein Geschmacksfeuerwerk erleben!
Köstlich kochen, gesund genießen
Die herkömmlichen Weihnachtsgerichte wie Gans, Keule, Sauerbraten und Klöße enthalten Fette und Kalorien, die selbst zum Weihnachtsfest nicht mehr feierlich sind. Denn die tierischen Fette bzw. gesättigten Fettsäuren belasten Cholesterin, Herz und Kreislauf und damit auch den Puls. Wertvoller für unsere Gesundheit sind hingegen ungesättigte Fettsäuren aus Pflanzenfetten und Omega-3-Fettsäuren.
Deshalb lohnt es sich, das gewohnte Terrain zu verlassen und ruhig einmal in die kulinarischen Tiefen der Meere einzutauchen. Denn Fische - vor allem Hochseefische - enthalten einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Diese senken nachweislich zu hohen Blutdruck, machen das Blut flüssiger und beugen Herzinfarkt und Schlaganfall vor. Ebenso bieten Obst und Gemüse große Mengen der sogenannten „guten Fette“. Probieren Sie also statt eines feisten Gänse-bratens zum Fest einmal Lachs oder Makrele mit Gemüse und frischen Kräutern. Und als Nachspeise einen frischen Obstsalat anstelle von Schokoladenpudding. Ihr Herz-Kreislauf-System und auch Ihr Gaumen werden es Ihnen danken.
Wissenswert:
Besinnen Sie sich an Weihnachten auf ein paar einfache Prinzipien:
- Essen Sie langsam und achten Sie auf Ihr Sättigungsgefühl. So vermeiden Sie „Völlerei“.
- Bauen Sie in Ihr Menü einen frischen Salat sowie gedämpftes bzw. mit wenig Fett gedünstetes Gemüse und frisches Obst ein.
- Bevorzugen Sie als Hauptgericht Fisch oder mageres Geflügel.
- Genießen Sie Alkohol in Maßen. Auch alkoholfreie Cocktails bieten Trinkgenuss für jeden Geschmack.
- Machen Sie nach dem Essen einen Spaziergang an der frischen Luft. Das regt den Stoffwechsel an, belebt die Sinne und hebt das Wohlbefinden.
Bleiben Sie pulsgesund und lassen Sie es sich schmecken!
November 2011
Kommen Sie doch mal zur Ruhe! Nickerchen sind positiv für das Herz-Kreislauf-System
Versuchen Sie es doch einmal auf die mediterrane Art: Regelmäßig fahren wir Deutschen in den Süden, um unsere Ferien unter der Sonne zu verbringen, die Stunden am Meer zu genießen und für ein paar Wochen eine ruhige und gelassene Lebensart zu pflegen. Dabei können Sie sich ganz leicht ein Stück der gemütlichen und vor allem gesunden Lebensweise nach Hause holen: mit regelmäßigen Nickerchen!
Von Siesta bis Power Napping
Das geringe Vorkommen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in den südlichen Gefilden werden im Allgemeinen der gesunden Kost mit ihrem großen Anteil an pflanzlichen Fetten zugeschrieben. Doch die moderne Wissenschaft vermutet, dass das regelmäßige Abhalten einer Siesta (span.: Mittagsruhe) ebenfalls dem Herzen gut tut.
Während sich der Tagesschlaf unter dem Namen „Power Napping“ auch in Ländern wie USA, Großbritannien, Japan und Kanada an zunehmender Beliebtheit erfreut und immer mehr zum festen Bestandteil der Arbeitskultur wird, ist das Schlafen am Tage in Deutschland weniger populär. Ein Nickerchen zwischendurch gilt hierzulande immer noch als Zeichen von Schwäche, Unproduktivität oder gar Faulheit und wird nicht als wichtige Erholung zur Steigerung der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit geschätzt.
Aber auch Herz und Puls profitieren vom Tagesschlaf. Ein kurzes Schläfchen während der Mittagszeit kann eine Entlastung für das Herz-Kreislauf-System bringen und den Blutdruck stabilisieren. So haben Wissenschaftler festgestellt, dass ein regelmäßiges 20-30minütiges Nickerchen das Risiko, durch eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, um bis zu 37 Prozent verringern kann.
Bei Stress: Augen zu und durch
Neueste Studien haben auch gezeigt, dass Power Napping besonders bei akutem Stress helfen kann. Ein 30-45minütiger Schlaf während oder nach einer Stressphase reicht aus, um Stresshormone abzubauen sowie den Blutdruck und Pulsschlag wieder zu normalisieren – eine nachweisliche Entlastung für das Herz-Kreislauf-System.
Wissenswert:
Weniger ist mehr – das gilt auch für das Powerschlummern am Tag. Schlafen Sie deshalb nicht zu lange. Mehr als 45 Minuten sollten es nicht sein. Wer länger schläft, gerät in die Tiefschlafphase und ist nach dem Aufwachen unter Umständen müder und abgeschlagener als vorher.
Oktober 2011
Gesund in den Herbst – beliebte Heißgetränke zum Selbermachen
Auch in der kalten Jahreszeit geht es heiß her – vor allem, wenn es um leckere und wohltuende Getränke geht. Doch die Vielzahl an köstlichen Heißgetränken bietet nicht nur jede Menge Genuss und Gemütlichkeit. Mit den richtigen Inhaltsstoffen hat so ein herrlich aromatischer Herbsttrunk auch positiven Einfluss auf Herz, Puls und Kreislauf.
Grüner Tee beispielsweise senkt den Blutdruck und verringert die Cholesterinaufnahme. Ingwer etwa weitet die Blutgefäße und unterstützt die Blutzirkulation. Zudem kräftigen die darin enthaltenen Stoffe das Herz und können regulierend auf den Herzschlag wirken. Auch Tomatensaft, der sich ebenfalls hervorragend heiß genießen lässt, verringert den Cholesterinspiegel im Blut, stimuliert das Immunsystem und schützt vor Herzkreislauf-Erkrankungen.
Wenn Sie an kalten Herbsttagen pulsgesund und kreislaufbewusst entspannen und genießen möchten, werden Sie an den folgenden ausgesuchten Rezepten garantiert Ihre Gaumenfreude haben:
Grüner Tee mit Minze
Zutaten für eine Tasse:
- ½ TL grüner Tee
- 250 ml stilles Mineralwasser
- Pfefferminzstiele
- Kandis zum Süßen
Zubereitung:
½ TL grüner Tee mit heißem, nicht kochendem Mineralwasser überbrühen, 1 Minute ziehen lassen und abgießen. Gewaschene und getrocknete Minzstiele hinzugeben und unter gelegentlichem Umrühren weitere 2 Minuten ziehen lassen. Bei Bedarf mit Kandis süßen.
Heiße Ingwermilch
Zutaten für eine Tasse:
- 25 g Ingwer
- 250 ml Milch
- Honig zum Süßen
Zubereitung:
Ingwer schälen, in Scheiben schneiden und mit 150 ml Milch aufkochen. Die restliche Milch unter leichtem Erhitzen aufschäumen (mit Schneebesen o. ä.). Die Ingwermilch durch ein Sieb in ein vorgewärmtes Glas geben und die aufgeschäumte Milch hinzugeben. Getränk bei Bedarf mit Honig beträufeln.
Warmer Tomatensaft
Zutaten für eine Tasse:
- 250 ml trinkfertigen Tomatensaft
- Pfeffer, Salz, Tabasco
Zubereitung:
Den Tomatensaft in eine Tasse geben und nach Bedarf salzen, pfeffern und Tabasco hinzugeben. Umrühren und in der Mikrowelle kurz erhitzen. Fertig.
Wissenswert:
Vor allem in der kalten Jahreszeit gilt es viel zu trinken – zwei Liter täglich sollten es mindestens sein. Die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit verhindert das Austrocknen der Schleimhäute durch die Heizungsluft und verhindert so das Ansiedeln von Viren und Bakterien.
September 2011
Brokkoli – mehr als nur Beiwerk
Die grüne Garnitur, die oft am Rande einer Mahlzeit den Teller ziert, ist weit bekannt. Weniger geläufig ist die Tatsache, dass der Brokkoli viel mehr kann, als stolzen Fleischgerichten ein dekoratives Gewand zu geben. Nur wenige wissen, dass das „Grünzeug“ es wirklich in sich hat und mit seinem Nährstoffgehalt vor Schweinelende und Braten eigentlich die Hauptrolle verdient hätte.
Ein LEBENSmittel im wahrsten Sinne des Wortes
Grundsätzlich liefert Gemüse wichtige Mineralien, Vitamine und Ballaststoffe, die positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben. Dem Brokkoli gebührt dabei auf dem großen Feld der gesunden Gemüsesorten der vordere Platz. Denn die Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse enthält besonders viele gesundheitsfördernde Substanzen, darunter große Mengen an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Magnesium, Kalzium, Kalium und Phosphor. Vor allem aber sind es die sekundären Pflanzenstoffe, die Brokkoli zu einem absoluten Powerlebensmittel machen.
Wo wirken sekundäre Pflanzenstoffe?
Sekundäre Pflanzenstoffe sind in Obst- und Gemüseschalen vorhanden und unter anderem verantwortlich für deren Duft und Aroma. Dadurch werden für die Pflanzen lebenswichtige Insekten angelockt und gleichzeitig Schädlinge fern halten. Doch diese besonderen Stoffe sind nicht nur für die Entwicklung von Pflanzen wichtig. Auch vom menschlichen Organismus werden sie dankbar angenommen. Denn sekundäre Pflanzenstoffe wirken im Immunsystem wahre Wunder und stärken das Herz-Kreislauf-System.
Brokkoli für Ihre Pulsgesundheit
Brokkoli bietet ein sehr breites Spektrum an verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen. Die charakteristischen darunter sind die Flavonoide und Glucosinolate. Sie senken das Risiko für bestimmte Krebsarten, wirken günstig im Hinblick auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und helfen dabei, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Außerdem enthält Brokkoli einen Stoff namens Sulforaphan, der Ihre Darmgesundheit fördert und somit auch Ihr Immunsystem.
Zurück zur Natur
Kautabletten oder Kapseln, die sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, sind bei Weitem nicht so wirksam wie die natürliche Variante. Der Gesundheit und des guten Geschmacks zuliebe, lohnt es sich also, Brokkoli als Beilage nicht links liegen zu lassen!
Wissenswert:
Brokkoli sollte man nicht zu lange kochen, da er sonst seine hitzeempfindlichen Vitamine verliert. Zu empfehlen ist es, ihn klein zu schneiden und ihn nur kurz zu garen.
August 2011
Fit für den Urlaub – Kreislaufbewusst durch den Sommer
Sommerzeit ist Urlaubszeit. Endlich können wir vom Alltag abschalten und uns auf Sonne, Erholung und schöne Landschaften freuen. Die Lust auf besondere Erlebnisse und Abenteuer kommt da ganz von allein. Es muss ja nicht gleich die Besteigung des Kilimandscharo oder das Durchschwimmen des Ärmelkanals sein. Aber ein wenig – oder auch ein wenig mehr – Bewegung tut uns allen gut.
Für Menschen mit erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko sowie für Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen können solche „aktiven“ Sommerurlaube jedoch oft an-strengend, ermüdend und sogar gesundheitsgefährdend sein. Eine gute Vor-bereitung ist deshalb das A und O, um Herz-Kreislauf-Probleme zu vermeiden.
Kreislaufbewusste Bewegung
Grundsätzlich gilt: Regelmäßige und moderate Bewegung an der frischen Luft wirkt sich positiv auf unser Herz-Kreislauf-System und unsere Herzfrequenz aus. Langsames Walken, Radfahren, Schwimmen oder Wandern stärkt nicht nur den Fettstoffwechsel, unser Immunsystem und die Muskeln, sondern stabilisiert gleichzeitig unseren Blutdruck und Puls. Denn wenn das Herz trainiert ist, schlägt es langsamer und kräftiger, so dass mehr Blut bei geringerem Sauerstoffbedarf transportiert werden kann.
Um während Ihres Urlaubs einen optimalen Puls und Kreislauf beizubehalten, sollten Sie sich vor jeder Aktivität aufwärmen bzw. stretchen. So bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung. Sollten Sie bei Beginn einen zu hohen Puls fühlen, ist es ratsam, Ihre Aktivitäten langsam angehen zu lassen, damit Sie nicht schon nach ein paar Minuten ermüden. Eine Pulsuhr zur Kontrolle der Herzfrequenz kann Ihnen helfen, Ihren optimalen Wert nicht aus dem Blick zu verlieren. Aber auch ein einfacher „Sprechtest“ kann Ihnen eine Orientierung geben: Solange Sie in Bewegung ohne größere Anstrengung sprechen können, befinden sich Ihre Pulswerte in einem gesunden Bereich. (siehe Pulsmessung).
Achtung vor dem Hitzekollaps
Viele unter uns kennen die Situation: Ein warmer Sommertag, die Sonne scheint und die Sonnenbrille griffbereit stürzen wir uns voller Elan in den Tag. Nicht selten treten nach einer Weile Schwindelgefühle auf, der Kopf tut weh, der Kreis-lauf sackt weg und der Puls wird schnell und schwach – ein Hitzekollaps! So weit muss es aber nicht kommen, wenn Sie sich folgender Grundsätze bewusst sind:
- Vermeiden Sie die direkte Sonneneinstrahlung von 11:00 bis 16:00 Uhr, denn dann ist die Sonne am gefährlichsten. Auch im Schatten lässt sich Vieles unternehmen und gesunde Bräune gibt’s gratis.
- Cremen Sie sich mindestens eine halbe Stunde bevor Sie in die Sonne gehen ein, denn die Wirkung von Sonnenschutzmittel (mindestens Faktor 10) ist zeitverzögert. Sollten Sie sich zwischendurch im Wasser abkühlen, wiederholen Sie nach dem Bad das Eincremen. Und bedenken Sie: Im kühlen Wasser ist die Intensität der Strahlung sogar noch höher.
- Tragen Sie Kleidung, die Sie vor Hitze schützt, z. B. einen breitkrempigen Hut oder ein T-Shirt, dessen Stoff dicht gewebt ist (um möglichst wenig UV-Strahlung durchzulassen) und luftdurchlässig. Nur wenn die Körpertemperatur bei etwa 37 Grad gehalten wird, können die Stoffwechselvorgänge störungsfrei ablaufen.
- Trinken Sie viel und präventiv. Durch hohe Temperaturen schwitzen Sie mehr und verlieren Flüssigkeit und Mineralien. Als Durstlöscher eignen sich Mineralwasser, Kräutertees oder Obstsaftschorlen. Verzichten Sie auf Alkohol und greifen stattdessen zu einem alkoholfreien Bier – es enthält keinen Zucker und wenig Kalorien, jedoch viele Mineralien und Vitamine.
Informationen einholen und weitergeben
Bevor Sie Ihre Reise antreten, sollten Sie sich die Zeit für einen ärztlichen Check nehmen. Fragen Sie Ihren Arzt nach Anweisungen für den Notfall, sowohl für Sie selber als auch für Ihre Mitreisenden. Denn meistens sind es die Familie oder Freunde, die Ihnen in einer ernsten Situation zuerst zur Seite stehen.
Sollten Sie einen Gesundheitsurlaub planen, empfiehlt es sich darüber hinaus, im Internet gezielt nach „Herz-Kreislauf-Urlaubsreisen“ zu suchen. Sie werden online eine ganze Palette an Entspannungsprogrammen, kombiniert mit Ernährungsberatung und kreislaufbewusster Bewegung finden. Dann nur noch die Wunschregion eingeben und los geht’s!
Juli 2011
Diagnose Herzkrankheit: Vermeiden Sie Stress!
In Deutschland gehören Herzkrankheiten zu den häufigsten Erkrankungen. Fast immer ist die Diagnose auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen. Eine aktuelle Studie der Siemens-Betriebskrankenkasse belegt, dass ein Großteil der Betroffenen nach der Diagnose Herzkrankheit ihren Lebensstil bewusst geändert hat: Dazu zählt nicht nur eine gesunde, fettarme Ernährung, sondern auch eine regelmäßige Bewegung und weniger Stress im Alltag. Letzteres – der Stressabbau - ist vor allem bei Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Puls wichtig, um das Stresshormon Adrenalin zu senken und somit Puls und Herzschlag zu mindern.
Stressbewältigung durch Entspannung
Wir alle kennen Stress und Hektik sowohl im beruflichen als auch im privaten Alltag und nicht jeder von uns schafft es, mit diesen bewusst umzugehen. Eine einfache Möglichkeit, der Stressbewältigung aktiv zu begegnen, ist die bewusste Entspannung. Entspannungsübungen wie Yoga, Tai-Chi, Meditation oder progressive Muskelentspannung helfen Ihnen, Körper und Seele in Einklang zu bringen. Die Atem-, Konzentrations- und Bewegungstechniken fördern den Abbau von Stresshormonen, senken den Puls und schaffen so innere Ruhe und Wohlbefinden.
Stressbewältigung durch Achtsamkeit
Oftmals setzen wir uns mit überhöhten Ansprüchen oder Perfektionismus selber unter Druck und geraten dadurch unter Stress. Diesen Druck können wir aber
z. B. durch das achtsamere Wahrnehmen unserer Körpersignale, unserer Gedanken und Emotionen mindern. „Achtsam zu leben bedeutet, trotz großer Herausforderungen oder Krankheit ein Höchstmaß an Lebensqualität zu entwickeln und unabhängig von äußeren Umständen Sinn und Lebensfreude zu empfinden“, so das Deutsche Fachzentrum für Stressbewältigung (DFME)*.
Dabei geht es in erster Linie darum, sich bewusst zu machen, was Sie stresst, warum und wie Sie mit dieser Situation umgehen. Denn je reflektierter und bewusster Sie die Stresssituation wahrnehmen, desto mehr können Sie den stressauslösenden Reizen entgegenwirken, Ihr Adrenalin senken und für einen ruhigen Puls sorgen.
Stressbewältigung durch Ausgeglichenheit
Um Ihren Alltag ein wenig entspannter und ausgeglichener zu gestalten bedarf es oft nicht viel Aufwand. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und stellen Sie sich die Fragen „Was mache ich gern?“, „Welche Dinge machen mich glücklich?“. Ob die Antworten nun spazieren gehen, Wellness, Gartenarbeit oder Freunde treffen sind, ist dabei nebensächlich. Wichtig ist, dass Sie daran Freude haben und die Aktivität für Sie Entspannung bedeutet. Schaffen Sie sich dafür Zeitinseln und genießen Sie diese kleinen, im Alltag integrierten Glücksmomente – Glückshormone wie Endorphine fördern Stressabbau und Glücksgefühle, ideal um trotz Herzkrankheit einen ausgeglichenen und zufriedenen Alltag zu genießen.
*Mehr Informationen zu Stressbewältigung durch Achtsamkeit finden Sie auf www.dfme.de.
Mai/Juni 2011
Herz-Kreislauf-Erkrankungen – Achten Sie auf Ihren Puls und Ihr Gewicht!
Noch immer zählen die Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, wie Bluthochdruck, Schlaganfall oder Herzinfarkt, zu den häufigsten Erkrankungen in den Industrienationen. Das Statistische Bundesamt gibt an, dass nahezu jeder zweite Todesfall auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zurückzuführen ist. Für deren Entstehung ist eine Vielzahl von Risikofaktoren verantwortlich.
Wie hoch das persönliche Risiko ist, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen, kann jeder ein Stück weit selbst beeinflussen, denn viele Risikofaktoren sind auf eine ungesunde Lebensweise zurückzuführen. Und je mehr Risikofaktoren vorliegen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden. Umso wichtiger ist es für jeden Einzelnen, sowohl bestehende Risikofaktoren, wie zum Beispiel einen erhöhten Puls und ein zu hohes Gewicht, als auch einen ungesunden Lebensstil zu erkennen, um diesen entgegenzuwirken bzw. zu meiden.
Risikofaktor erhöhter Puls
Dass ein erhöhter Puls bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine große Rolle spielt, ist schon lange bekannt. Besonders bei Patienten, die bereits Vorerkrankungen aufweisen, wie beispielweise verengte Herzkranzgefäße, ist der Puls, der in Ruhe gemessen wird, ein wichtiger Risikofaktor. Je höher der Ruhe-Puls ist, desto größer ist die Gefahr von Komplikationen, wie z. B. Herzinfarkt. Beim Gesunden liegt der Ruhe-Puls normalerweise bei 60–80 Schlägen/Minute. Bei Patienten mit verengten Herzkranzgefäßen sollte der Puls nach den aktuellen Leitlinien 55–60 Schläge/Minute betragen. Ein niedriger Puls kann also dazu beitragen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen „vorzubeugen“. Die Pulsmessung hilft Ihnen, Ihren eigenen Ruhe-Puls zu messen.
Risikofaktor Übergewicht
Zum Vorbeugen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten Sie neben Ihrem Puls auch Ihr Gewicht im Blick behalten. Das Gewicht lässt sich anhand des Body Mass Index (BMI) bewerten: Mit dem BMI-Rechner haben Sie die Möglichkeit, Ihren individuellen BMI einfach und schnell selbst zu berechnen. Geben Sie einfach Ihre Körpergröße und Ihr Körpergewicht an, der Rechner wird Ihnen dann Ihren persönlichen BMI anzeigen. Anhand Ihres BMI’s können Sie feststellen, ob Ihr Gewicht im normalen Bereich liegt oder ob es Abweichungen gibt.
Ein zu hoher BMI kann auf Übergewicht oder Fettsucht hinweisen. Durch die dauerhafte Überbelastung von Herz und Organismus werden Herz- und Kreislauferkrankungen sowie ein erhöhter Pulsschlag wahrscheinlicher. Vor allem längerfristiges Übergewicht kann ein erhöhtes Risiko bedeuten, an einer koronaren Herzkrankheit zu erkranken. Die Aufnahme von fettreduzierter Nahrung, vielen Mineralstoffen und Vitaminen sowie regelmäßige Bewegung können erste Schritte sein, Ihr Gewicht zu verringern und somit dem Risiko vorzubeugen.
Aber nicht nur ein hoher, auch ein zu niedriger BMI kann ein Risikofaktor sein. Ein niedriger BMI weist auf Untergewicht hin, was aus einer Mangel- oder einer Fehlernährung resultiert. Gesundheitliche Folgen können niedriger Blutdruck, niedriger Puls oder Kreislaufbeschwerden sein. Versuchen Sie, sich unbedingt nährstoffreich und insbesondere regelmäßig zu ernähren, um Ihren Stoffwechsel wieder in Schwung zu bringen!
Sollte Ihr BMI zu hoch oder zu niedrig sein, raten wir Ihnen in beiden Fällen einen Arzt aufzusuchen. Besprechen Sie mit ihm gemeinsam, wie Sie effektiv abnehmen können bzw. wie Sie Ihr Normalgewicht erreichen, damit Ihr Ruhe-Puls und Ihr Gewicht wieder im gesunden Bereich liegen.
März/April 2011
Essen wie im Urlaub – Ihrem Puls zuliebe!
Wahrscheinlich haben Sie schon einmal davon gehört, dass regelmäßige Bewegung den Puls und somit das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall senken kann. Aber wussten Sie auch, dass die Ernährung eine ebenso wichtige Rolle dabei spielt? Ein Blick auf die Landkarte macht es deutlich: In den Mittelmeer-ländern sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen viel seltener als in Deutschland. Mittelmeerkost heißt die “Geheimwaffe“ der Menschen in Italien, Spanien oder Griechenland, die neben viel frischem Obst und knackigem Gemüse vor allem die „guten“ Fette aus kaltgepressten Pflanzölen und frischem Seefisch auf den Tisch bringen. Essen Sie also häufiger wie im Urlaub – Ihr Puls wird es Ihnen danken.
Fett ist nicht gleich Fett
Fette sind für uns unentbehrlich, denn erst durch sie kann unser Körper lebens-wichtige fettlösliche Vitamine (Vitamine A, D, E und K) aufnehmen. Wichtig dabei ist die richtige Auswahl von Fetten und Ölen. Meiden Sie gesättigte Fettsäuren, die sich überwiegend in tierischen Lebensmitteln und Fetten befinden, wie z. B. Butter, Käse, Wurst oder Süßwaren. Diese können den Cholesterinspiegel und das Risiko für Herz- und Kreislaufkrankheiten erhöhen. Bevorzugen Sie deshalb lieber pflanzliche Öle und Fette, deren ungesättigte Fettsäuren erhöhte Blutfettwerte günstig beeinflussen und für mehr Pulsgesundheit sorgen. Pflanzliche Öle und Fette sind z. B. in Olivenöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl oder Distelöl enthalten. Daneben gelten Lebensmittel mit hohem Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren als besonders puls- und herzgesund.
Reichlich Ballaststoffe
Ballaststoffe füllen den Magen und machen schnell satt. Außerdem gelten sie als „natürliche Cholesterinsenker“, denn sie binden cholesterinhaltige Gallensäuren, leiten diese aus dem Körper und verhindern einen schnellen Blutzuckeranstieg. Besonders ballaststoffreiche Produkte sind z. B. Vollkornprodukte, Kartoffeln, Obst und Gemüse.
Bei einer obst- und gemüsereichen Ernährung spielt vor allem die Regelmäßigkeit eine wichtige Rolle. Hier gilt die einfache und inzwischen etablierte Ernährungsregel „5 am Tag“: Essen Sie 5 Portionen Obst und Gemüse über den Tag verteilt! Das ist einfacher als Sie denken. Machen Sie es sich zur Regel, zu jeder Mahlzeit etwas Obst und Gemüse zu essen. Das kann beispielsweise so aussehen: Trinken Sie zum Frühstück jeden Tag ein Glas frisch gepressten Orangensaft und essen Sie ein Müsli mit frischem Obst. Ergänzen Sie Ihr Mittagessen mit einem Salatteller, als Krönung folgt nach der Mahlzeit ein Obstsalat. Zum Abendessen kann neben Vollkornbrot mit Wurst oder Käse zusätzlich Tomate, Gurke oder Paprika auf den Tisch kommen. So nehmen Sie ganz nebenbei viele lebenswichtige Vitamine, Spurenelemente, Mineralien sowie sekundäre Pflanzenstoffe auf – allesamt herrlich gesund für Puls und Herz.
Tipps für eine pulsgesunde Ernährung:
- Verwenden Sie Speisesalz nur in geringen Maßen und wenn, dann mit Jod und Fluorid, oder würzen Sie stattdessen mit Kräutern und Gewürzen.
- Bei der Zubereitung Ihrer Speisen sollten Sie öfter auf fettarme Garmethoden wie Dämpfen, Dünsten oder Grillen zurückgreifen.
- Wie wäre es mit einem Stück Obst oder Trockenobst anstatt Schokoriegel? Es darf auch schon mal ein kleines Stück Kuchen mit Quark und frischem Obst sein.
- Sonntag ohne Braten: Probieren Sie lieber mal ein neues Rezept mit fettarmen Fleischvarianten wie Pute oder Huhn.
- Fettweg-Sauce: Lassen Sie Mehlschwitze, Crème fraîche und Sahne links liegen. Mit saurer Sahne oder fettarmer Dickmilch kommen Sie kalorien-arm ans kulinarische Ziel.
- Leicht & Dick: Sie mögen sämige, eingedickte Soßen und Suppen? Geben Sie ein oder zwei Kartoffeln, ein paar Stücke Möhren oder anderes Wurzelgemüse gegart dazu und pürieren Sie anschließend.
- Trinken nicht vergessen: Rund 2 Liter Flüssigkeit sollten Sie täglich zu sich nehmen. Am besten Wasser, ungesüßter Tee oder Fruchtschorlen, hin und wieder ergänzt um ein Glas trockenen Rotwein (aber bitte nur eins!).
Weitere Tipps und Tricks rund um eine puls- und herzgesunde Ernährung finden Sie beim aid - infodienst (ww.aid.de) sowie bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (www.dge.de).
Januar / Februar 2011
Saunieren – Wellness für Körper und Seele
Saunieren besitzt eine uralte Tradition und ist heute nach wie vor beliebt. Zu Recht, denn der regelmäßige Gang in die Sauna hat Körper und Seele einiges zu bieten. Der Wechsel von Anregung und Erholung wirkt wie ein mildes Herz-Kreislauf-Training. Durch die temperaturbedingte Veränderung der Körperdurchblutung werden die Blutgefäße trainiert und die Durchblutung in Armen und Beinen verbessert. Durch das Schwitzen scheidet der Körper zudem belastende Stoffwechselprodukte aus und entgiftet so das Gewebe. Stoffwechsel und die Nieren werden entlastet. Außerdem werden das Immunsystem gestärkt und die Abwehrkräfte aktiviert.
Für einen optimalen Wellness-Effekt sollten Sie ein paar einfache Regeln beachten:
· Duschen Sie sich vor jedem Saunagang und trocknen Sie sich gründlich
ab - trockene Haut schwitzt besser.
· In der Regel kann ein Saunabesuch aus bis zu 3 Gängen bestehen, wobei 1 Gang 8-10 min dauert, maximal 15 Minuten - bei Schwindel oder Unwohlsein verlassen Sie die Sauna frühzeitig.
· Legen Sie ein Handtuch unter Ihren kompletten Körper – sollten Sie liegend saunieren, setzen Sie sich die letzten 2 Minuten aufrecht und bewegen die Beine, damit der Kreislauf wieder in Schwung kommt.
· Gehen Sie unmittelbar nach dem Saunagang ca. 2 Minuten an der frischen Luft spazieren – so kühlen Sie Ihre Atemwege ab und tanken Sauerstoff.
· Wechselbad: Nach dem Spaziergang folgt ein Kaltbad, beginnend mit den Beinen, kühlen Sie danach Rumpf und Arme - beugen Sie der Erkältungsgefahr nach dem Abkühlen mit einem warmen Fußbad vor.
· Gönnen Sie sich zwischen den Saunagängen eine Ruhepause von mind. 10 Minuten – nur so können Ihr Körper und Ihr Geist richtig entspannen.
· Trinken Sie erst nach der letzten Ruhepause – nehmen Sie isotonische Getränke (z.B. Apfelschorle oder alkoholfreies Bier) zu sich, um Mineralstoffverluste auszugleichen.
Wann Sie die Sauna meiden sollten
Vermeiden Sie die Sauna, wenn Sie erste Anzeichen einer Erkältung bzw. eines grippalen Effekts spüren. Ebenso ist es nicht ratsam, bei extremem Bluthochdruck und akuten Rheumaerkrankungen zu saunieren. Grundsätzlich gilt auch, bei Gefäßveränderungen (besonders am Herz) sowie bei schweren Herz- und Lungenerkrankungen die Sauna zu meiden. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Ihre körperliche Verfassung einen Saunabesuch verträgt, klären Sie offene Fragen am besten mit Ihrem behandelnden Arzt.
Positive Effekte für das Herz UND die Seele
Regelmäßige Saunabesuche stärken langfristig das Herz-Kreislauf-System: Durch das Schwitzbad können erhöhter Blutdruck und Puls gesenkt werden. Dies bewirkt, dass das Herz langsamer schlägt und so besser durchblutet, was wiederum zur Entlastung der Herzarbeit beiträgt. Gleichzeitig sorgen Saunabesuche aber auch für Stressabbau und Entspannung: Saunieren sollte stets in einem entspannten Zustand erfolgen, so dass die verschiedenen Reize wie Wärme, Kälte, Düfte und Licht auf unsere Sinne wirken können. Nur so kommen Körper und Seele zur Ruhe und lassen sich die Gedanken schweifen. Und nicht nur das Saunieren selber sorgt für Ihr Wohlbefinden, dieses Gefühl wirkt auch nachhaltig zu Hause oder im Berufsalltag positiv auf Ihre Gemütslage. Letztlich werden Sie spüren, wie belebend so ein Schwitzbad ist und mit welcher erfrischenden Energie Sie in den Alltag starten. Sicher gibt es auch in Ihrer Nähe ein schönes Sauna- oder Wellnessbad.
Dezember 2010
Das Jahr neigt sich dem Ende: Zeit für einen persönlichen Jahresrückblick
Das Jahresende ist eine ganz besondere Zeit, nicht nur wegen der Feiertage. Der Dezember lädt dazu ein, das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen und Bilanz zu ziehen. Was haben wir in diesem Jahr erreicht? Was haben wir vielleicht nicht geschafft? Und was wollen wir im kommenden Jahr erreichen?
Mit dem letzten Thema des Monats in 2010 möchten wir Sie vor allem ermuntern, sich selbst für Ihre Erfolge anzuerkennen – beruflich, privat und natürlich auch in Sachen Pulsgesundheit. Gönnen Sie sich einmal etwas Schönes und belohnen Sie sich so für Ihre aktive Gesundheitsarbeit. Damit es im nächsten Jahr gesund und munter weiter geht, haben wir einige Anregungen für eine ganz persönliche „Zeitreise“ zusammen-gestellt, die Sie natürlich je nach Bedarf um weitere Punkte erweitern können.
- Was lief im diesem Jahr besonders gut?
- Worauf kann ich stolz sein?
- Was waren meine wichtigsten Erfahrungen?
- Was hat weniger gut geklappt und warum?
- Was habe ich in diesem Jahr gelernt?
Vielleicht haben Sie Lust, die Antworten schriftlich festzuhalten, z.B. in einem kleinen Büchlein, in dem Sie von Zeit zu Zeit Ihre Erfahrungen notieren. Ganz nebenbei entsteht so ein kleines Nachschlagewerk Ihrer Erfolge.
Die Sache mit den guten Vorsätzen fürs neue Jahr
Die Beschäftigung mit dem was war ist die beste Voraussetzung dafür, einen Blick in die Zukunft zu wagen. Damit sind natürlich nicht die typischen Neujahrsvorsätze gemeint, die immer etwas mit Aufhören oder Aufgeben zu tun haben. Gemeint sind klare Ziele, die positiv formuliert sind. Denn von einem inspirierenden Ziel kann eine große motivierende Kraft ausgehen. So entstehen die besten Aussichten auf langfristigen Erfolg. Dazu haben wir sieben Tipps für Sie zusammengestellt:
1. Nicht zu viel auf einmal wollen! Konzentrieren Sie sich auf eine Sache und verfolgen Sie diese konsequent.
2. Bleiben Sie realistisch! Wenn Sie bislang ein Sportmuffel waren, wird aus Ihnen nicht plötzlich ein Marathonläufer. Lieber regelmäßig laufen oder walken und sich nicht überfordern.
3. Werden Sie konkret! Sagen Sie nicht: Im neuen Jahr werde ich mir mehr Zeit für meine Familie nehmen. Sagen Sie vielmehr: Ab sofort gehört mindestens einer der beiden Wochenendtage nur mir und meinen Liebsten.
4. Schritt für Schritt! Fangen sie klein an und steigern Sie sich nach und nach, das schützt vor Misserfolgen.
5. Belohnen Sie sich! Und zwar schon für wichtige Zwischenziele.
6. Sprechen Sie über Ihre Ziele! Je mehr Mitwisser Sie haben, desto eher werden Sie durchhalten wollen. Und: Familie oder Freunde können Sie auch unterstützen und motivieren.
7. Durchhalten! Geben Sie nicht gleich beim ersten Rückschlag auf. Hören Sie lieber in sich hinein: Was lässt sich besser machen? Wer kann mir helfen? Dann stellt sich auch der gewünschte Erfolg ein.
(Quelle : Prof. Udo Rudolph, Inst. f. Psychologie, TU Chemnitz)
Aktiv-Tipp: Wintersport
Auch im Winter können Sie eine Menge Bewegung in Ihren Alltag bringen. Gehen Sie Rodeln oder Schlittschuhlaufen. Eine Schneeballschlacht mit Freunden nach einem langen Spaziergang bringt den Kreislauf nochmal so richtig in Schwung und macht dazu viel Spaß.
In unseren Breiten fällt kein Schnee? Das lassen wir nicht gelten. Die nächsten Berge sind nirgends besonders weit: Sauerland, Bergisches Land, Eifel, Harz, Schwarzwald....
Also: den Schlitten in den Kofferraum und los geht’s!
Wie viele Kalorien Sie bei welcher Wintersportart verbrauchen, können Sie hier berechnen lassen: gesuender-abnehmen.com/abnehmen/kalorienverbrauch-wintersport.html
Oktober/November 2010
Pulsgesunde Sportarten aus Fernost
Yoga, Thai Chi und Qigong... Exotische Begriffe, die immer öfter im Alltag auftauchen. Fernöstliche Sportarten wie diese liegen voll im Trend und bieten eine gute Möglichkeit, etwas für die eigene Pulsgesundheit zu tun. Diese Sportarten beinhalten eine Mischung aus Entspannung und Training, bieten eine interessante Abwechslung und überfordern den Körper nicht. Durch die sanften Bewegungsformen sind sie auch für Anfänger gut geeignet und können mit der Zeit in Intensität und Schwierigkeitsgrad gesteigert werden.
Yoga
Yoga ist eine Jahrtausende alte indische Lehre, die Körperübungen und Meditationen umfasst. Sie verfolgt den Ansatz, Körper und Seele in Einklang zu bringen. Es bestehen verschiedene Yoga-Arten mit unterschiedlichen Schwerpunkten: so stehen zum Beispiel beim Hatha-Yoga die körperlichen Übungen im Vordergrund, welche in Europa oft als klassisches Yoga gelten. Heutzutage wird Yoga zunehmend zur Entspannung und Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination des Körpers angewandt. Dabei werden vor allem sogenannte Asanas (Muskelübungen) mit Pranayamas (Atemübungen) kombiniert. Yoga wird zumeist in Kursen unterrichtet, in denen nacheinander verschiedene Übungen durchlaufen werden. Eine Haltung wird dabei mehrere Minuten lang eingenommen.
Qigong
Qigong ist ebenfalls eine Mischung aus Entspannung und Therapie, die darauf abzielt, die inneren Kräfte auszugleichen. Die uralten chinesischen Übungen zur Stärkung mentaler und körperlicher Kräfte fanden erst in den letzten Jahrzehnten Zuspruch in Europa und entwickelten sich schnell zu einer neuen Trendsportart. Qigong zielt darauf ab, den Fluss der Lebensenergie im Körper, genannt Qi, zu lenken und von Blockaden zu befreien. Dadurch werden körperliche und emotionale Probleme behandelt und möglichen Beschwerden vorgebeugt. Die Bewegungsabläufe beim Qigong sind langsam und kontrolliert, aber komplex. Die einzelnen Übungen fokussieren sich jeweils auf einen bestimmten Bereich des Körpers. Um Qigong zu erlernen, wird das Besuchen eines Anfängerkurses empfohlen. Sobald die Übungen und Methoden korrekt erlernt wurden, können diese auch allein angewandt werden.
Tai Chi
Tai Chi Chuan, auch chinesisches Schattenboxen genannt, ist eine traditionelle chinesische Kampfkunst. Im Kontrast zu anderen Kampfsportarten beruht Tai Chi auf der Lehre von Konzentration und Körperbeherrschung und wird zunehmend mehr als Gymnastik angesehen. Tai Chi bedeutet der Kreis, in dem Yin und Yang sich ausgleichen. Ziel ist es, durch Bewegungsmeditation eine Harmonie zwischen Körper und Geist zu erreichen. Im Tai Chi fließt geradezu zeitlupenartig eine Bewegung in die nächste. Tai Chi ist eine der wenigen Sportarten, die man bis ins höchste Alter praktizieren kann, da sie im Gegensatz zu anderen Sportarten auf der inneren Kraft aufbaut, welche mit dem Alter zunimmt.
Generelle Tipps
Generell sollten Sie beim Sport darauf achten, dass Sie es nicht übertreiben: lieber langsamer und dafür länger trainieren. Dabei sollten Sie auf keinen Fall Ihre Belastungsgrenze überschreiten. Regelmäßiges Training zwei– bis dreimal wöchentlich für ca. 30 Minuten bringt mehr als sich einmal die Woche zu übernehmen. Zudem sollte ein gesunder Trainingsablauf eingehalten werden: Aufwärmen, Dehnen der Muskulatur, Ausdauerbelastung und schließlich aktive Erholungsphase mit reduziertem Tempo. Um Ihren Kreislauf nicht unnötig zu belasten, sollten Sie während und nach dem Training ausreichend Wasser trinken.
Weitere Infos
Informationen und Kursangebote findet man in vielen Fitness- und Sportstudios, Sportvereinen und Volkshochschulen. Die Kursgebühren fallen je nach Anbieter und Kursdauer unterschiedlich aus. Da die Wirksamkeit dieser asiatischen Sportarten wissenschaftlich anerkannt ist, werden einige Angebote von Krankenkassen gefördert.
Interessiert? Sicher gibt es auch in Ihrer Nähe eine Möglichkeit, die eine oder andere pulsgesunde Sportart aus Fernost auszuprobieren. Durch die unterschiedlichen Ansätze der einzelnen Lehren, lässt sich für jeden etwas Passendes finden. Probieren Sie es doch einfach mal aus!
September 2010
Rauchverbot senkt Herzinfarktrate
Aktuelle Studien belegen, dass Rauchverbote in öffentlichen Orten zu einem Rückgang der Herzinfarktfälle – auch bei Nichtrauchern – führen. Somit kann belegt werden, dass Rauchverbote an Arbeitsplätzen und öffentlichen Orten eine wirksame Maßnahme zum Schutz der Gesundheit sind. Eine internationale Studie wurde in der Zeitschrift des American College of Cardiology veröffentlicht. Darin wurden verschiedene Studien aus Europa und Nordamerika zusammengeführt und gemeinsam ausgewertet. Selbst die Erwartungen der Gesundheitsministerien in den verschiedenen Ländern vor der Einführung des öffentlichen Rauchverbots wurden deutlich übertroffen. Bereits im ersten Jahr nach Einführung des Verbots sank die Rate der Herzinfarkte um zehn Prozent. Die Studie überraschte nun mit noch deutlicheren Zahlen: Wissenschaftler haben im dritten Jahr des Verbots einen Rückgang von 26 Prozent festgestellt.
Auch Passivrauchen erhöht Infarktrisiko
Die Studie betont, dass besonders Passivrauchen zu einem höheren Infarktrisiko führt. Der Grund liege darin, dass Passivrauchen das Blut anfälliger für Blutgerinnsel mache und gleichzeitig die Cholesterinwerte auf ein ungesundes Maß reduziere. Die Folge seien ein erhöhtes Risiko an Herz-Rhythmus-Störungen, aber auch Herzinfarkten.
Wie wirkt sich Nikotin auf die Gesundheit aus?
Jährlich sterben laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) bis zu 140 000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Das sind etwa 400 Menschen jeden Tag. Der Nikotingehalt einer einzigen Zigarette reicht aus, um den Puls um bis zu 30 Schläge pro Minute ansteigen zu lassen. Der Sauerstoffbedarf des Herzens steigt und die Gefäße werden verengt, der Blutdruck steigt an. Das Herz braucht mehr Kraft, um Sauerstoff und Nährstoffe im Körper zu verteilen. Besonders für KHK-Patienten kann diese Situation sehr riskant werden. Langfristig fördert Rauchen die Plaqueablagerung in den Gefäßen, die zu einer chronischen Gefäßverengung und somit langfristig zu Arteriosklerose führen kann. Außerdem wird durch das Rauchen die Gerinnungsneigung des Blutes gesteigert. Die Gefahr eines Blutgerinnsels vergrößert sich. Das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalles wird so bei Rauchern um ein Vielfaches erhöht.
Der konsequente Verzicht auf den Glimmstängel ist eine wichtige Maßnahme, mit der Sie Ihre Herzgesundheit fördern können. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die verschiedenen Möglichkeiten zur Raucherentwöhnung.
August 2010
Smoothie & Lassi – gesunde Alternativen bei Sommerhitze
Der Sommer ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Der Sonnenschein hebt die Stimmung. Doch die Hitze bedeutet für den Körper auch Stress. Besonders die Regulierung der Körpertemperatur belastet den Kreislauf. Menschen mit gefährdetem oder bereits geschädigtem Herzen spüren das schnell und deutlich. Generell gilt, dass Menschen mit Herzproblemen in der warmen Jahreszeit besonders auf ihren Kreislauf und ihre Pulsfrequenz achten sollten. Ganz wichtig ist es dabei, viel zu trinken und bei der Ernährung auf leichte Kost zu achten. In der Mittagshitze sorgen Smoothies und Lassis für eine leckere und gesunde Erfrischung.
Smoothies – gesunde Durstlöscher?
Immer häufiger findet man im Supermarkt die als Wellnessdrinks angepriesenen sogenannten Smoothies. Bei der Herstellung wird die ganze Frucht bis auf die Schale und Kerne verarbeitet. Das so erhaltene Fruchtpüree wird zum Teil mit Saft gemischt, um ein cremiges Getränk zu erhalten. Als Durstlöscher oder Flüssigkeitslieferant sind Smoothies nicht geeignet – vielmehr kann der Fruchtshake als Obstmahlzeit gewertet werden. Bei fertigen Smoothies sollten Sie darauf achten, dass keine Zusätze wie Zucker, Aromen, Farbstoffe oder Konservierungsstoffe enthalten sind. Allerdings ist zu beachten, dass die konzentrierten Früchte viel Fruchtzucker enthalten und somit einen höheren Kaloriengehalt als frische Früchte haben. Außerdem sind nicht ganz so viele Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten wie in frischem Obst. Gelegentlich lassen sich jedoch ein bis zwei Portionen der empfohlenen fünf pro Tag an Obst und Gemüse auf diese Weise ersetzen. In der sommerlichen Hitze sind die fruchtigen Shakes eine leichte und durchaus gesunde Zwischenmahlzeit! Zudem können sie auch mal abends als leckere alkoholfreie Cocktails getrunken werden. Für diejenigen, denen ein reiner Fruchtsmoothie zu süß ist, gibt es stets die Möglichkeit, ihn mit Buttermilch, Kefir oder Joghurt zu „strecken“.
Lassis – die indische Erfrischung
Lassis sind Joghurtgetränke, die man in asiatischen Ländern traditionell nach dem Mittagessen zu sich nimmt. Sie sollen beruhigend auf Magen und Darm wirken. In der ayurvedischen Heilkunst sind Lassies ein fester Bestandteil. Lassis sind Mixgetränke, die aus zwei Dritteln Joghurt und einem Drittel Milch oder Wasser sowie etwas Zitronensaft bestehen. Sie können mit frischen pürierten Früchten oder herzhaft mit Kräutern oder Gurke verfeinert werden. Auch wenn fertig zubereitete Lassis heute meist kalt verzehrt werden, wird das Getränk traditionell aus Zutaten mit Zimmertemperatur zubereitet. So schmecken sie einerseits durch die Milchbestandteile erfrischend, belasten aber den Kreislauf und somit auch den Puls weniger. Diese leichte Mahlzeit lässt sich schnell zubereiten und erfrischt an heißen Sommertagen!
Und zum Schluss noch ein lecker-leichtes Rezept für einen Himbeer-Pfirsich-Smoothie (2 Portionen):
- 250 g fettarmer Naturjoghurt
- 250 g Himbeeren
- 2 Pfirsiche
- etwas Vanillearoma oder Agarvendicksaft (ersetzt Zucker)
Einfach alle Zutaten in einem hohen Gefäß pürieren, in Gläser geben und genießen!
Das Team der Initiative Pulsgesund wünscht Ihnen einen schönen Sommer!
Juli 2010
Pulsgesund durch den Sommer
Das Thermometer zeigt 25 Grad im Schatten, die Sonne strahlt: Es ist Sommer! Doch die Hitze bedeutet für den Körper leider auch Stress. Insbesondere die Regulierung der Körpertemperatur belastet den Kreislauf. Besonders gefährdet sind hierbei Menschen mit einem hohen Risiko, am Herzen zu erkranken, sowie Patienten, die bereits an Koronarer Herzkrankheit (KHK) leiden.
Warum macht uns die Hitze so zu schaffen?
Um trotz sommerlicher Hitze einen Anstieg der Körpertemperatur zu verhindern, reguliert sich der Organismus durch Schwitzen. Durch den Verlust von Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium, die neben Wasser im Schweiß ausgeschieden werden, kann es zu Herzrhythmusstörungen und Muskelkrämpfen kommen. Gleichzeitig sorgt Schwitzen für eine gute Durchblutung der Haut und senkt so den Blutdruck. Diese Schwankungen machen vor allem Menschen mit sonst sehr hohem Blutdruck schnell zu schaffen. Zudem sinkt bei starkem Flüssigkeitsverlust das Blutvolumen des Körpers. Da das Herz schneller arbeiten muss, um alle Organe weiterhin mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen, erhöht sich der Puls. Patienten mit Angina pectoris, bei denen die Sauerstoffversorgung des Herzens bereits eingeschränkt ist, spüren jetzt schneller den typischen Belastungsschmerz.
Damit Sie pulgesund durch den Sommer kommen, haben wir Ihnen wertvolle Informationen und hilfreiche Tipps zusammengestellt.
Viel trinken!
Da der menschliche Körper zu über 60 Prozent aus Wasser besteht, ist es lebenswichtig, den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust auszugleichen. Daher sollten an warmen Tagen täglich mindestens zwei Liter getrunken werden. Besonders ältere Menschen und Herzpatienten sollten immer etwas zu trinken dabei haben. Geeignet sind neben Mineralwasser auch isotonische Getränke, Fruchtsaftschorlen und Kräutertees. Diese sollten zimmerwarm statt zu kalt sein, da sonst die körpereigene Wärmeproduktion angeregt und der Puls erhöht wird. Koffeinhaltige Getränke und Alkohol entziehen dem Körper Wasser, beschleunigen den Puls und sollten nach Möglichkeit gemieden werden.
Pulsgesund ernähren!
Bei der Ernährung sollten Sie unbedingt auf fettarme, leichte Kost achten, da diese den Kreislauf entlastet und den Puls senkt. Es empfiehlt sich, den Verzehr von tierischen Fetten und Salz einzuschränken und durch viel Obst, Gemüse und Seefisch zu ersetzen. Dies gilt natürlich auch beim Grillen oder am Buffet im Urlaub! Eine leckere Alternative zum fettigen Stück Fleisch bietet zum Beispiel Fisch, sommerlich mit frischen Kräutern und Gemüse zubereitet. Salate und Suppen sind ebenfalls gesunde Optionen. Pulsgesunde Rezepte finden Sie auch im Servicebereich.
Abhilfe gegen Überhitzung schaffen!
Um die Hitze erträglicher zu machen, wird helle, luftige Kleidung empfohlen. Besonders Naturfasern wie Leinen und atmungsaktive Kunstfasern helfen bei der Temperaturregulierung des Körpers. Zusätzlich können Ventilatoren oder Kühlsprays schnelle Abhilfe schaffen.
Bewegung hält fit!
Trotz der Hitze sollte auch die Bewegung nicht zu kurz kommen. Besonders pulsgesund ist regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. Stresshormone werden abgebaut, das Herz trainiert und die Leistungsfähigkeit insgesamt verbessert. Ungeübte und Menschen mit einer diagnostizierten Herzerkrankung sollten es aber nicht übertreiben. In der Hitze sollten körperlich anstrengende Tätigkeiten vermieden werden, daher empfiehlt es sich, morgens oder abends Sport zu treiben. Ob daheim oder im Urlaub: Es bieten sich stets zahlreiche Möglichkeiten. Richten Sie sich nach Ihren persönlichen Vorlieben und Möglichkeiten - vom Strandspaziergang bis zur Erfrischung im Schwimmbad. So können Sie den Sommer in vollen Zügen genießen und gleichzeitig etwas für Ihre Pulsgesundheit tun.
Generell gilt, dass Menschen mit Herzproblemen in der warmen Jahreszeit besonders auf ihren Kreislauf und ihre Pulsgesundheit achten sollten. Sorgen Sie mit unseren Tipps dafür, dass Sie pulsgesund durch den Sommer kommen.
Juni 2010
Medizinische Studie
Mehr Herzinfarkte während der Fußball WM?
Das lange Warten hat bald ein Ende: Am 11. Juni startet in Südafrika die langersehnte Fußballweltmeisterschaft. Vier Wochen steht die Welt wieder komplett im Zeichen des Fußballs.
Für die Fußballfans bedeutet das: Zittern, Bangen, Jubeln – eine nervenaufreibende Berg- und Talfahrt. Im Fachjargon wird dieses Mitfiebern mit dem Team auch „emotionaler Stress“ genannt. Häufig äußert er sich durch körperliche Zeichen wie weiche Knie, trockener Mund, vermehrtes Schwitzen und Pulsrasen.
Gibt es mehr Herzinfarkte während der WM?
Schon länger vermuten Forscher, dass emotionaler Stress – etwa bei wichtigen Fußballspielen – Herzrhythmusstörungen oder sogar einen Herzinfarkt auslösen kann. Eine repräsentative Studie der Universitätsklinik München untersuchte im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland, ob es bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft zu einer Zunahme von kardiovaskulären Notfällen kam. In der Studie wurden über einen vierwöchigen Zeitraum während der WM alle klinisch relevanten Ereignisse im kardiovaskulären Bereich registriert. Dabei wurden jene Patienten in die Studie mit eingeschlossen, die wegen eines kardiologischen Notfalls den Notarzt riefen und von diesem behandelt und in eine Klinik eingewiesen wurden. Insgesamt umfasst die Studie Daten von 4279 Patienten.
Verglichen wurden diese anschließend mit der Ereignishäufigkeit in den Jahren 2003 und 2005, in denen kein Fußball-Event stattfand. Der Studie lagen Einsatzprotokolle von 24 Notarztstandorten im Großraum München während der Fußball WM 2006 zugrunde.
Das Ergebnis war eindeutig: Emotionaler Stress – etwa bei Fußballspielen – kann Herzrhythmusstörungen oder sogar einen Herzinfarkt auslösen. Während der Spiele der deutschen Mannschaft stieg die Zahl der notärztlich behandelten Herzattacken um das 2,7-fache an. Insbesondere Männer waren hierbei betroffen. Während der Spieltage der deutschen Nationalmannschaft waren 71 Prozent der Herzpatienten männlich, in den Vergleichsperioden 2003 und 2005 lag der Anteil hingegen „nur“ bei knapp 57 Prozent. Besonders gefährdet sind Menschen mit einem hohen Risiko am Herzen zu erkranken, wie z. B. Raucher, Übergewichtige und Diabetiker, sowie Patienten, die bereits an Koronarer Herzkrankheit (KHK) leiden. Fast die Hälfte (47 Prozent) der registrierten kardiovaskulären Ereignisse waren Patienten mit KHK. Verglichen mit den Jahren 2003 und 2005 bedeutet dies eine prozentuale Steigerung von 17,9 Prozent.
Doch was sollen Betroffene tun? Experten raten, sich nicht unkontrolliert in höchste Gefühlslagen zu versetzen, sondern eher mit einer gewissen Distanz heranzugehen. Fußball sei eben nur ein Spiel. Für manchen Fan ist dies sicherlich leichter gesagt als getan. Wenn Sie merken sollten, dass Ihnen das Spiel „zu nahe“ geht, schalten Sie lieber den Videorekorder an und verlassen Sie den Raum für 5 Minuten. Geben Sie Ihrem Herzen Zeit, sich etwas zu beruhigen.
Ihr Team der Initiative Pulsgesund wünscht Ihnen viel Spaß bei der Fußball WM und drückt dem deutschen Fußball Nationalteam die Daumen!
Mai 2010
Wandern – Erholung für Körper und Geist
Nicht erst seit Hape Kerkelings Pilgerbuch erfreut sich das Wandern immer größerer Beliebtheit. Galt es früher noch als ein langweiliges Hobby für Senioren, entdecken immer mehr – auch jüngere – Menschen, das Wandern für sich. Denn die Bewegung in der freien Natur bietet neben den vielfältigen Landschaften und tollen Aussichten auch die ideale Möglichkeit zum Stressabbau und gibt Raum für neue Impressionen und Gedankengänge. Viele Wanderer schwärmen von der Entspannung, der Lebensfreude und Lebensenergie, die das Wandern mit sich bringt.
Experten empfehlen zu wandern
Neben der Freude an der Natur, welches das Leitmotiv für die meisten Wanderer ist, hat es auch einen wichtigen gesundheitlichen Aspekt. Denn wer wandert, ist körperlich aktiv. Zahlreiche Studien bestätigen, dass Menschen mit Herzerkrankungen bzw. erhöhtem Risiko eine höhere Lebenserwartung haben, wenn sie körperlich aktiv sind, als diejenigen, die sich wenig bewegen. Denn körperliche Aktivität kann zum einen das Risiko für einen Herzinfarkt deutlich senken und zum anderen das Fortschreiten der Herzkranzgefäßerkrankung verlangsamen. So sind sich die Experten einig, dass Wandern gesund ist und für spürbar mehr Wohlbefinden sorgt.
Wo kann man gut wandern?
Jedes Jahr wandern tausende von Pilgern den Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Nicht zuletzt durch die vielen Medienberichte gilt der Jakobsweg als einer der berühmtesten Wanderwege der Welt. Um zu wandern, muss man aber nicht zwingend den weiten Weg nach Spanien machen. Denn gerade Deutschland zeichnet sich durch eine Fülle von wunderschönen Wanderwegen aus. Ob an der Saar, in Baden, Hessen oder Thüringen, an Nord- oder Ostsee, in den Bayerischen Bergen oder in der Pfalz – überall sind wunderschöne große und kleine Wanderungen möglich. Millionen Bundesbürger sind jährlich unterwegs und genießen die tollen Wanderstrecken.
Worauf muss man achten?
Es gibt unterschiedliche Arten des Wanderns: ob kleiner Spaziergang, Parkplatzwanderwege, Tagesmärsche oder Fernwanderungen mit festen Übernachtungsmöglichkeiten. Die Intensität und das Pensum lassen sich hierbei sehr gut auf die individuellen Bedürfnisse abstimmen.
Prinzipiell gilt: Übertreiben Sie es nicht! Es kann nicht das Ziel sein, von heute auf morgen ohne Training tagelang im Hochgebirge zu wandern. Sportmediziner raten daher, die Lust am Wandern mit Augenmaß zu starten. Bei Menschen mit Herzerkrankungen bzw. erhöhtem Risiko sollte der Arzt vorher grünes Licht geben. Durch unterschiedliche Untersuchungen, wie z. B. Belastungs-EKG, stellt der Arzt die körperliche Verfassung und Sporttauglichkeit fest. Erst wenn alle Ergebnisse vorliegen, folgt eine individuelle Empfehlung.
Einige Tipps für das Wandern:
Es ist sehr wichtig, abhängig von Art und Streckenumfang, eine gute Vorbereitung zu treffen. An dieser Stelle haben wir Ihnen einige wichtige Tipps zusammengestellt:
Zu einer sinnvollen Wanderausrüstung gehören:
- Bequeme, bereits eingelaufene Wanderschuhe, Rucksack, Wasserflasche, Pflaster, Sonnenbrille, Kopfbedeckung (Mütze
- oder Kappe), Sonnencreme, Regenschutz, Kompaß und auch das Handy.
- Packen Sie Ihren Rucksack nicht zu schwer.
- Denken Sie an genügend Proviant.
- Nehmen Sie während des Wanderns ausreichend Wasser zu sich.
- Achten Sie auf den Wetterbericht, um bei anstehendem Gewitter, Kälteeinbruch oder enormer Hitze vorbereitet zu sein. Versuchen Sie auch, vor allem im Sommer oder in heißen Gebieten, das Wandern in der Mittagshitze zu umgehen.
- Brechen Sie früh auf! Das Sprichwort: "Der frühe Vogel fängt den Wurm" trifft auch auf das Wandern zu. Damit stellen Sie sicher –vor allem bei langen Wanderstrecken – dass Sie vor Einbruch der Dunkelheit auch wieder zurück sind.
- Achten Sie darauf, dass Ihre Belastungsgrenze nicht überschritten wird. Legen Sie lieber eine Pause mehr als nötig ein!
Ihr Team der Initiative Pulsgesund wünscht Ihnen viel Spaß beim Wandern!
April 2010
Ostern genießen ohne Reue – pulsgesunde Backrezepte
Alle Jahre wieder freut sich die ganze Familie auf das bedeutendste Kirchenfest des Jahres – Ostern steht vor der Tür.
Der Brauch, zum Osterfest eigens buntgefärbte Ostereier zu verstecken, zu suchen und zu essen ist bei uns weit verbreitet. Vor allem für Kinder ist dies ein beliebter Spaß. Drinnen und draußen sorgt die bunte Osterdekoration schon in den Wochen vor Ostern für fröhliche Stimmung und bringt einen Hauch von Frühling. Familien genießen das Beisammensein und versammeln sich um den festlich in Frühlingsfarben gedeckten Tisch. Hier dürfen die traditionellen Osterleckereien natürlich nicht fehlen. Wie zum Weihnachtsfest, lockt das Osterfest neben kulinarischen Genüssen auch mit viel Süßigkeiten und leckerem Backwerk.
Zu Ostern wird viel genascht
Nach den Ostertagen schleicht sich bei vielen aber oftmals ein schlechtes Gewissen ein. Wurde doch wieder zu viel genascht? Passen die kalorienreichen und oftmals mächtigen Osterbackwerke zu einer pulsgesunden Ernährung?
Dennoch müssen Menschen mit Herzerkrankungen bzw. erhöhtem Risiko nicht gänzlich auf die Osterleckereien verzichten. Denn es geht auch anders!
Wir haben Ihnen drei kalorien- und fettarme Backrezepte zusammengestellt. Mit unseren Backrezepten werden Sie das Osterfest mit viel Spaß und Genuss, aber gewiss ohne Reue verbringen.
Kalorienarme Früchte-Muffins
Das brauchen Sie für 12 Stück
120 ml Milch (fettarm)
2 TL Süßstoff (flüssig)
225 g Mehl
2 Eier
1 EL Honig (oder Ahornsirup)
1 EL Sonnenblumenöl
2 TL Backpulver
225 g Beeren tiefgekühlt oder frisch (oder sonstige Früchte)
1 Prise Salz
Und so geht’s:
40 g der Früchte mit der Gabel zerdrücken und mit allen übrigen Zutaten auf höchster Stufe verrühren. Restliche Früchte gegebenenfalls klein schneiden und unter den Teig heben.
Die Masse in 12 Papierförmchen oder in ein Muffin-Backblech füllen und im vorgeheizten Ofen bei 190 °C ungefähr 30 Minuten backen.
Leichter Käsekuchen mit Mandarinenstückchen
Das brauchen Sie für einen Kuchen
200 g Frischkäse (natur 0,1 %)
500 g Magerquark
250 g Joghurt (Magerstufe)
150 g Zucker
3 Eier
50 g Grieß (Hart- oder Weichweizen)
2 TL Backpulver
1 Paket Puddingpulver (Vanillegeschmack)
1 Prise Salz
6 Mandarinen
etwas Zitronensaft
Und so geht’s:
Die Eier trennen und Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Eigelbe mit dem Zucker gemeinsam schaumig rühren. Alle übrigen Zutaten, bis auf Zitronensaft und Mandarinen, dazugeben und unterrühren. Den Eischnee unterheben. Die Mandarinen putzen und in kleine Stücke schneiden.
Eine Springform mit Backpapier auskleiden, die Mandarinenstücke darauf verteilen und mit Zitronensaft beträufeln. Den Teig daraufgeben und ungefähr 30 Minuten bei 180 °C backen. Dann 8 - 10 Minuten den Kuchen setzen lassen und ca. 20 Minuten fertig backen.
Vanillepudding-Kuchen
3 Eier
60 g Zucker
0,5 Pck. Vanillinzucker
60 g Weizenmehl
1 Messerspitze Backpulver
75 g Erdbeermarmelade
1 Pck. Puddingpulver (Vanillegeschmack)
500 ml Milch (fettarm)
Butter, für die Form
Und so geht’s:
Eine Obstbodenform vorbereiten, indem die erhöhte Mitte hauchdünn mit Butter bestrichen und mit Backpapier ausgelegt wird. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft).
Für den Teig die Eier in einer Rührschüssel mit einem Handrührgerät auf höchster Stufe 1 Minute schaumig schlagen. Zucker und Vanillinzucker mischen und unter Rühren innerhalb einer Minute einstreuen. Die Masse nochmals 2 Minuten auf höchster Stufe schlagen. Mehl mit Backpulver mischen, sieben und kurz auf niedrigster Stufe unterrühren. Den Teig auf die vorbereitete Obstbodenform streichen und für 8 Minuten in den Backofen schieben.
Den Teig vorsichtig vom Rand lösen und sofort auf die Arbeitsfläche oder ein Abkühlrost stürzen. Den Boden abkühlen lassen und das Backpapier vorsichtig abziehen.
Den Obstboden nach dem Abkühlen dünn mit Marmelade bestreichen. Den Vanillepudding nach Packungsanleitung kochen und noch heiß auf dem Obstboden verteilen.
Abkühlen lassen und in 12 Stücke schneiden.
Eine pulsgesunde Ernährung heißt also nicht automatisch Verzicht auf Osterleckereien.
Ihr Team der Initiative Pulsgesund wünscht Ihnen viel Spaß beim backen und frohe Ostern!
März 2010
Entspannungstechniken – Ruhe für den Puls
Entspannung ist eine Kunst, die viele Menschen leider verlernt haben. Leistungsdruck, Sorgen, hohe Anforderungen an sich selbst – es gibt zahllose Faktoren, die permanent inneren und äußeren Stress und Anspannung verursachen. Immer mehr Menschen haben in der heutigen Zeit Probleme, den Alltag „loszulassen“, zur Ruhe zu kommen und sich wieder auf sich selbst zu besinnen.
Warum ist Entspannung wichtig?
Eine gewisse Dosis an Hektik und Stress ist normal und nicht gesundheitsgefährdend. Zu viel kann jedoch schädlich sein. Unter Stress, Hektik und extremer Anspannung schlägt unser Herz schneller, obwohl keine körperliche Belastung vorausgegangen ist. Gerade bei Menschen, die unter Herzkrankheiten leiden oder bereits einen Herzinfarkt hatten, kann es so zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands kommen. Um dies zu vermeiden, ist Entspannung sehr wichtig. Durch Entspannungsübungen wird nicht nur Stress abgebaut, sondern das Gehirn wird auch sensibilisiert und kann neu auftretenden Stress wesentlich schneller erkennen und vermeiden. Zudem haben Körper und Geist Gelegenheit zu regenerieren.
Wir möchten Ihnen an dieser Stelle drei bekannte Entspannungstechniken vorstellen. Eines haben diese gemeinsam: Sie lassen sich in der Praxis ohne viel Aufwand leicht umsetzen.
1.) Autogenes Training
Autogenes Training ist eine Methode zur Selbstentspannung. Durch bestimmte Formeln, die der Übende sich selbst vorspricht, soll eine tiefe Entspannung erreicht werden. In diesem Zustand können durch die so genannte Autosuggestion körperliche Prozesse beeinflusst werden. Unter Autosuggestion wird hier die Konzentration auf formelhafte Vorstellung verstanden.
Sie liegen entspannt auf dem Rücken, oder können die Übungen auch im Sitzen ausführen. Grundsätzlich gilt es, eine angenehme Stellung einzunehmen.
Zu den Grundübungen zählen:
Atemübung: Konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung. Eine Formel könnte sein: "Mein Atem ist ganz ruhig."
Herzübung: Der Herzschlag wird gleichmäßig und ruhig durch Konzentration auf den Takt des eigenen Herzschlages. Eine Formel könnte sein: „Mein Herz schlägt ruhig und stark.“
Schwereübung: Zunächst findet eine Konzentration auf ein bestimmtes Körperteil statt, wie z. B. ein Arm oder ein Bein. Eine Formel könnte lauten: „Mein Arm ist ganz schwer." Später kann die Schwere auf andere Körperteile und den gesamten Körper ausgedehnt werden.
Wärmeübung: Wie bei der Schwereübung stellen Sie sich vor, dass ein bestimmtes Körperteil sich ganz warm anfühlt. Eine Formel könnte sein: „Mein rechtes Bein ist ganz warm.“ Später wird wohltuende Wärme über den ganzen Körper verbreitet.
2.) Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen
Das Prinzip der Progressiven Muskelentspannung ist recht einfach zu erlernen. Verschiedene Muskelpartien werden angespannt und nach kurzer Zeit wieder losgelassen. Durch diesen Kontrast der Muskelspannung nehmen Sie die eintretende Entspannung wesentlich intensiver wahr, als ohne vorherige Anspannung. Durch das wechselseitige Anspannen und Entspannen bestimmter Muskelgruppen soll ein Zustand tiefer Entspannung erreicht werden.
Auf diese Weise verbessern Sie, neben der körperlichen und der psychischen Entspannung, auch Ihre Körperwahrnehmung.
Die Progressive Muskelentspannung können Sie fast überall durchführen. Sei es abends vor dem Einschlafen, im Büro oder überall unterwegs.
3.) Meditation
In vielen asiatischen Ländern wird die Meditation seit Jahrtausenden praktiziert. Entdeckt wurde diese Technik als Gegenpol zur hektischen Welt. Eine tiefe innere Ruhe und Entspannung soll erreicht werden, indem die Aufmerksamkeit auf einen inneren Aspekt gelenkt wird.
Es gibt unterschiedliche Formen der Meditation wie z.B. die objektgebundene und die objektfreie Form.
Die objektgebundene Form zeichnet sich durch die alleinige Konzentration auf ein bestimmtes Objekt oder Wort aus. Jeder muss sich für seine Meditation sein bevorzugtes Objekt aussuchen, mit dem er am besten meditieren kann. Wichtig ist, dass außer dem gewählten Meditationsobjekt kein anderer Gedanke vorhanden sein sollte, der Sie ablenkt.Die objektfreie Meditation hingegen beschränkt sich darauf, die Konzentration auf die Atmung zu lenken. Lassen Sie Ihre Gedanken einfach vorbeiziehen.
Die Wirkung, der meditative Zustand, ist neurologisch als Veränderung der Hirnwellen messbar. Der Herzschlag wird verlangsamt, die Atmung vertieft und Muskelspannungen werden reduziert.
Wo findet man Kurse zu Meditationstechniken?
Fitness- und Sportstudios oder spezielle Zentren bieten mittlerweile umfassende Kursangebote für „Körper und Geist“ in Form von Yoga, Tai-Chi oder Qi-Gong an. Auch an Volkshochschulen finden Sie vermehrt Kurse zur Erlernung der verschiedenen Meditationstechniken. Die Kursgebühren fallen je nach Anbieter und Kursdauer unterschiedlich aus.
Aber viele Krankenkassen haben die Wichtigkeit der Entspannungstechniken für sich entdeckt und beteiligen sich im Rahmen der Gesundheitsprävention an den Kursgebühren. Die Kriterien und die Höhe des Zuschusses fallen von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich aus. Auch die Kursgebühr an Volkshochschulen wird von einigen Krankenkassen zu einem gewissen Prozentsatz oder sogar in voller Höhe übernommen.
Erkundigen Sie sich am besten direkt bei Ihrer Krankenkasse über die Möglichkeiten einer Kostenübernahme.
Testen Sie einfach die unterschiedlichen Entspannungstechniken aus.
Ihr Team der Initiative Pulsgesund wünscht Ihnen viel Spaß beim „Entspannen“!
Februar 2010
Neues aus der Medizin
Neue Behandlungsoption für Patienten mit Koronarer Herzkrankheit und Angina pectoris
Schon länger vermuten Forscher, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Herzinfarktrisiko bei Patienten mit Koronarer Herzkrankheit (KHK) und einem erhöhten Tempo des Herzschlags gibt. Neueste Studienergebnisse belegen nun, dass diese Patienten von einer Senkung der Herzfrequenz profitieren, besonders wenn gleichzeitig Angina pectoris-Schmerzen bestehen.
Schon 2008 konnten Wissenschaftler nachweisen, dass bei KHK-Patienten ein niedriger Puls das Herz effektiv vor Angina pectoris-Schmerzen und Herzinfarkten schützt. Ein innovativer Wirkstoff zeigt hier große Wirkung: Er verlangsamt ausschließlich die Pulsfrequenz und hat keinen Einfluss auf andere Herzfunktionen.
Im Rahmen einer aktuellen Studie konnte jetzt gezeigt werden, dass auch KHK-Patienten von diesem Wirkstoff profitieren, die bereits mit Betablockern behandelt werden. Betablocker gehören zu den am häufigsten eingesetzten Medikamenten bei Koronarer Herzkrankheit und Angina pectoris. Zusätzlich zu dieser bewährten Therapie erhielten die Studienteilnehmer den neuen Wirkstoff Ivabradin. Das Ergebnis war eindeutig: Vier Monate nach Beginn der Therapie mit Ivabradin traten die typischen Angina pectoris-Schmerzen deutlich seltener auf und die allgemeine körperliche Belastbarkeit verbesserte sich. Darüber hinaus konnte eine weitere Studie zeigen, dass auch das Herzinfarktrisiko bei diesen Patienten durch die Reduktion der Pulsfrequenz deutlich gesenkt wird.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben weltweit führend
Seit Jahren sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache in Deutschland: 2008 lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bei 43 % aller Verstorbenen eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems vor. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass die Koronare Herzkrankheit bis 2030 weltweit das führende Gesundheitsproblem bleiben wird.
Auf dieser Website haben wir für Sie Informationen zum Thema Pulsgesundheit, aktuelle Themen aus der Medizin, Tipps, wie Sie Ihre Pulsgesundheit unterstützen können, und Servicematerialien.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf unserer Homepage und bleiben Sie pulsgesund!
Januar 2010
Vorsätze 2010 -
Tipps zum Selbstmotivieren
Die berühmten Vorsätze – mit ihnen starten viele Menschen voller Eifer ins neue Jahr. Mehr Bewegung, eine gesündere Ernährung, Aufhören zu rauchen oder weniger Stress – die guten Vorsätze sind löblich und werden häufig ernsthaft gefasst. Die genannten Vorsätze sind zudem ratsam, da sich diese „Umstellungen“ positiv auf die Pulsgesundheit auswirken.
Doch der Vorsatz allein reicht noch nicht aus. Wenig Zeit, schlechtes Wetter, keine Lust – schnell sind wir mit Entschuldigungen bei der Hand. Und der Vorsatz bleibt doch leider nur ein Vorsatz.
Disziplin, Geduld und Motivation
Um Vorsätze wirklich umsetzen zu können, bedarf es einer gehörigen Portion Disziplin, Geduld und vor allem Selbstmotivation. „Motivation ist alles“, sagen die Experten, und die Ergebnisse der Wissenschaft geben ihnen recht. Wer positiv motiviert ist, erzielt die besseren Leistungen, hält einmal Begonnenes leichter durch und hat zudem mehr Spaß dabei.
Was motiviert zum Erfolg?
Doch was steckt eigentlich hinter dem Begriff „Motivation“? Im Allgemeinen werden darunter die Gründe und Auslöser verstanden, die das Verhalten einer Person in Gang setzen, es auf ein Ziel ausrichten und regulieren. Doch warum tun wir manchmal nicht, was wir eigentlich leisten könnten?
Oft steckt hinter gelegentlichen oder andauernden Unlustgefühlen die eigene Vorstellung, etwas nicht zu können, nicht durchzuhalten oder nicht unter Kontrolle zu haben.
So gibt es Menschen, die ihre Erfolge eher dem Zufall und günstigen Umständen zuschreiben – und andere, die an ihre eigenen Fähigkeiten glauben. Letztere haben es deutlich leichter und sind tatsächlich erfolgreicher, wie viele Untersuchungen zum Thema Leistungsmotivation gezeigt haben. „Ich habe mich angestrengt und es geschafft.“ –„Ich habe das Talent dazu und muss nur dranbleiben.“ – „Wenn mich eine Aufgabe reizt und herausfordert, vergesse ich die Anstrengung und manchmal auch die Zeit dabei.“ Das sind Sätze, die erfolgreiche Menschen oft formulieren.
Wir haben Ihnen praktische und nützliche Tipps zusammengestellt, wie Motivationsstärkung funktionieren kann. Probieren Sie es aus und Sie werden sehen: Schon bald wirkt Ihr persönliches Motivationsprogramm. Ihre Pulsgesundheit wird sich freuen. Viel Erfolg und Spaß dabei!
Praktische Tipps zum Selbstmotivieren
- Setzen Sie sich nicht zu sehr unter Druck. Vorsätze, wie („Ich werde nur noch ...“ oder „Ab jetzt werde ich immer ...“) sind ab sofort für Sie tabu. Denn solche Vorsätze werden oft von den Anforderungen des Alltags zunichtegemacht.
- Sagen Sie nie „Das klappt sowieso nicht bei mir“.
- „Immer“ kann kaum jemand durchhalten. Also lieber „immer öfter“ denken und danach handeln.
- Lassen Sie sich von gelegentlichen Rückschlägen nicht entmutigen.
- Wechseln Sie möglichst oft die Umgebung, wenn Sie aktiv werden: Mal im Wald spazieren, beim nächsten Mal mit der Lieblingsmusik die Stadt zu Fuß durchqueren – so werden Sie mit vielen unterschiedlichen Sinneseindrücken konfrontiert. Monotonie schadet dem Engagement.
- Wenn Sie sich zu mehr Bewegung entschlossen haben, aber nicht wissen, womit Sie beginnen sollen, greifen Sie im ersten Schritt zum „mentalen Training“: Stellen Sie sich beispielsweise vor, wie es wäre, samstagmorgens mit einer netten Walkinggruppe unterwegs zu sein. So entwickeln Sie nach und nach positive Gefühle, die mit Bewegung zu tun haben. Wählen Sie die Bewegungsaktivität aus, die Ihnen am besten gefällt, und lassen Sie den Rest links liegen.
Suchen Sie sich Gleichgesinnte. Einzelkämpfer haben es schwer. Gemeinsam geht alles leichter und macht mehr Spaß. Erfahrungen werden mitgeteilt und Tipps ausgetauscht, Anfänger lernen von „alten Hasen“ und manches Motivationstief wird schnell überwunden. Ob im Verein, mit Nachbarn oder Freunden – oder beim Chat im Internet. Es gibt mit Sicherheit sympatische Menschen, denen Sie sich gerne anschließen können.
Erkennen Sie, was Sie können. Und was Sie schon geleistet haben. Bilanzieren Sie positiv: „Das ist mir gelungen. Diese Eigenschaft gefällt mir an mir besonders.“ Notieren Sie Erfolgserlebnisse mit Datum und Uhrzeit, dokumentieren Sie mit Fotos und beschreiben Sie kurz die Umstände. So lässt sich leicht erkennen, dass Ihr Erfolg durchaus nicht vom Zufall abhängig ist.
Ihr Team der Initiative Pulsgesund wünscht Ihnen einen erfolgreichen Start ins Jahr 2010!
Dezember 2009
Freut sich Ihr Puls auf die Vorweihnachtszeit?
Die Vorweihnachtszeit – Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit im Familien- und Freundeskreis. Leider sieht die Realität häufig anders aus: Geschenke in überfüllten Geschäften kaufen, den passenden Weihnachtsbaum aussuchen, Plätzchen backen, Karten schreiben, eine hohe Anzahl familiärer Verpflichtungen nachgehen – für viele heißt das: Stress pur. Eine entspannte Weihnachtszeit ist und bleibt für viele jedes Jahr ein unerfüllter Wunsch.
Wie wirkt sich Stress auf unseren Puls aus?
Bei Stress handelt es sich nicht, wie häufig angenommen „nur“ um ein psychologisches Problem. Seine körperlichen Auswirkungen werden oftmals unterschätzt und beeinflussen auch unseren Ruhepuls. Unter Stress schlägt unser Herz schneller, obwohl keine körperliche Belastung vorausgegangen ist. Gerade bei Menschen, die unter Herzkrankheiten leiden oder bereits einen Herzinfarkt hatten, kann Stress somit zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands führen. Deshalb gilt es gerade in stressigen Zeiten, wie der Vorweihnachtszeit: Schenken Sie Ihrem Puls noch mehr Beachtung! Machen Sie regelmäßig einen Pulstest um sicherzustellen, dass er im „richtigen Takt“ schlägt.
Tipps
Wir haben für Sie fünf nützliche Tipps zusammengestellt, wie Sie dem Vorweihnachtsstress vorbeugen können und worauf Sie gesondert achten sollten. Ihr Puls wird es Ihnen danken.
Überzogene Erwartungshaltung
Eine überzogene Erwartungshaltung und das Streben nach Perfektion bewirken oftmals das Gegenteil und schlagen schnell in Enttäuschung und Wut um. Das Wichtigste ist doch, die gemeinsame Zeit zusammen zu genießen.Auf die Ernährung achten
Egal wohin man guckt: Kekse, Schokolade, Plätzchen und Weihnachtsgebäck locken an jeder Ecke. Die Weihnachtsmärkte duften voller leckerer Speisen. Darf man zu Weihnachten sündigen? Die Antwort ist: Keiner soll ganz verzichten, aber wie alles im Leben – alles in Maßen! Vermeiden Sie zu viel Süßigkeiten und fettreiche Mahlzeiten und ernähren Sie sich trotzdem gesund. Leckere Rezepttipps finden Sie unter <a"öffnet href="http://typo3/http://www.pulsgesund.de/?id=17"></a"öffnet>Rezepte<//a><//a><//a><//a><//a><//a><//a><//a><//a><//a><//a><//a>.Leistungsdruck abstellen und Rückzugsmöglichkeiten sicherstellen
Der berufliche Leistungsanspruch sollte nicht auf die Festtage übertragen werden: Wer sagt denn, dass das Fest perfekt sein muss? Sollte es nicht wichtiger sein, sich voller Weihnachtsstimmung an den schönen Tagen zu erfreuen? Stellen Sie sicher, dass Sie jederzeit die Möglichkeit nutzen können, um sich zurückzuziehen, sei es, um sich auszuruhen oder ein gutes Buch zu lesen. Entspannung und Ruhe senken den Puls und helfen die Festtage als solche zu erleben.Genügend Bewegung
Achten Sie trotz der kalten Jahreszeit auf genügend Bewegung. Packen Sie sich warm ein und nutzen Sie z. B. die Weihnachtsmärkte oder den verschneiten Wald für regelmäßige Spaziergänge. Gerade bei einer so genussreichen Zeit ist die Bewegung umso wichtiger.Aufgaben delegieren und andere einspannen
Die Weihnachtsorganisation sollte nicht auf der Schulter eines Einzelnen lasten: Spannen Sie ruhig Familienangehörige mit ein. So kann jedes Familienmitglied zum Gelingen des gemeinsamen Festes beitragen.
November 2009
Pulsgesunde Sportarten
Es gibt Themen, die zum Glück nicht kontrovers behandelt werden. So sind sich beispielsweise alle Experten einig, dass Bewegung und Sport Körper und Seele stärken. Unzählige Studien bestätigen, dass körperlich aktive Menschen im Alltag belastbarer sind und sich auch besser fühlen.
Der Grund dafür ist, dass durch regelmäßige Bewegung Stresshormone abgebaut, das Herz trainiert und die körperliche Leistungsfähigkeit insgesamt verbessert werden. Der Körper bedankt sich zusätzlich, indem er unter anderem auch die Ausschüttung von Endorphinen – auch Glückshormone genannt – anregt. Diese steigern merklich die Laune.
Sport Check Up beim Hausarzt
Was sind die ersten Schritte? Sie sollten nicht gleich mit dem Training starten. Bei Menschen mit Herzerkrankungen bzw. erhöhtem Risiko sollte der Arzt vorher grünes Licht geben. Durch unterschiedliche Untersuchungen, wie z.B. Belastungs-EKG, stellt der Arzt die körperliche Verfassung und Sporttauglichkeit fest. Erste wenn alle Ergebnisse vorliegen, folgt eine individuelle Trainingsempfehlung.
Besonders geeignet zur Steigerung der Pulsgesundheit sind Ausdauersportarten wie Schwimmen, Nordic Walking oder Radfahren. Denn mit Ausdauersport lässt sich auch langfristig der Ruhepuls senken. Die Intensität und das Pensum lassen sich hierbei auch sehr gut auf die individuellen Bedürfnisse abstimmen.
Worauf muss man achten?
Prinzipiell gilt: Übertreiben Sie es nicht! Es kann nicht das Ziel sein von heute auf morgen aus einem Ungeübten einen Hochleistungssportler zu machen. Sportmediziner raten daher, die neue Lust an Bewegung mit Augenmaß zu starten. Setzen Sie sich nicht mit selbstauferlegten Leistungsvorgaben unter Druck. Probieren Sie vielmehr aus, welche Aktivitäten Ihnen Spaß machen und was zu Ihnen passt. Auch macht es den Sport leichter, wenn kein besonderer Aufwand von Nöten ist.
Einige Tipps für Ihr Training:
- Übertreiben Sie es nicht: Lieber langsamer und dafür länger.
- Achten Sie darauf, dass die Belastungsgrenze nicht überschritten wird.
- Regelmäßigkeit ist sehr wichtig. Trainieren Sie zwei– bis dreimal wöchentlich für ca. 30 Minuten
- Zu mehreren macht es oft mehr Spaß. Organisieren Sie sich einen oder mehrere Trainingspartner.
- Trinken Sie während des Trainings ausreichend Wasser
Sportmediziner empfehlen folgenden Trainingsablauf: Aufwärmen, Dehnen der Muskulatur, Ausdauerbelastung und schließlich aktive Erholungsphase mit reduziertem Tempo.
Herzsportgruppen – Sport unter ärztlicher Aufsicht
Falls Ihre Erkrankungen schwerwiegender sind, ist die Auswahl der für Sie richtigen Form des Trainings besonders wichtig. Sollte Ihr Arzt Ihnen nach dem Check Up von Ausdauersportarten ohne Aufsicht abraten, heißt dies nicht, dass Sie auf Sport und Bewegung verzichten müssen. In Deutschland gibt es zirka 6000 ambulante Herzsportgruppen. Inhalt und Zielsetzung der Herzsportgruppen ist das optimale Training von Herz und Kreislauf, durch eine individuell am Leistungsprofil des Patienten angepasste Bewegungstherapie. Unter der Leitung eines speziell ausgebildeten Übungsleiters und eines kardiologisch erfahrenen Arztes kann der Patient einmal die Woche trainieren. Die Belastungssteigerung sowie Puls- und Blutdruckkontrollen werden vom Arzt überwacht. Die körperliche Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit sollen langsam aber dennoch kontinuierlich gesteigert werden. Entspannungstechniken und Gruppengespräche helfen zudem Ängste abzubauen. Informationen zu den Herzsportgruppen bekommen Sie von Ihrem Hausarzt oder Ihrer Krankenkasse. Für welche Form des Sports und Bewegung sie sich entscheiden, hängt ganz von Ihnen ab. Wichtig ist nur: Beginnen Sie damit, Ihre Pulsgesundheit wird sich freuen.
Oktober 2009
Herbstzeit ist auch Kürbiszeit
Die Tage werden jetzt wieder kürzer und die Abende länger. Die Luft ist merklich kühler und die ersten Bäume erscheinen in herrlichen Farben. Der Herbst ist nicht nur die Übergangszeit zwischen Sommer und Winter, sondern zählt auch zu einer der schönsten und buntesten Zeiten des Jahres.
Der Herbst bietet eine reichhaltige Auswahl an Obst und Gemüse
Wenn Sie in diesen Tagen auf einen Wochenmarkt gehen, finden Sie dort eine große und reichhaltige Auswahl an Obst und Gemüse des Sommers – die perfekten Zutaten für eine pulsgesunde Mahlzeit. Denn der Herbst ist auch die Zeit des Erntens. Das kirchliche Erntedankfest wird in Deutschland an jedem ersten Sonntag im Oktober gefeiert.
Kürbisse – erstaunlich vielfältig
Zu den typischen Gemüsesorten des Herbstes zählt auch der Kürbis. Die in Deutschland gelb-orange-farbene Frucht beeindruckt nicht nur durch ihre Größe, sondern auch durch eine extreme Vielfalt: Experten unterscheiden rund 800 verschiedene Sorten. Bekannt sind Kürbisse nicht zuletzt durch Halloween, der amerikanischen Form der Walpurgisnacht. Der Brauch stammt aus der Zeit der Kelten, die mit einem ausgelasteten Fest und großen Feuern die bösen Geister vertreiben wollten. In dieser Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November verzieren geschnitzte Kürbisköpfe Zäune und Vorgärten der Häuser.
Doch Kürbisse dienen nicht nur der Dekoration, sondern haben auch eine herzschützende Wirkung.
Herzgesundheit aus dem Kürbis
Besonders das aus den Kürbissamen gewonnene Öl ist nicht nur schmackhaft, sondern auch gesund. Die Kerne enthalten etwa 55 Prozent Öl mit den Vitaminen A, B1, B2, B6 und E sowie das Spurenelement Selen. Für Herz-Kreislauf-Patienten besonders interessant: Kürbiskernöl ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren – und die sind bekannt für ihre herzschützende Wirkung.
Wir haben für Sie an dieser Stelle ein Rezept für eine gesunde und leckere Kürbissuppe zusammengestellt.
Herbstliche Kürbissuppe
ca. 1,5 kg ausgelöstes Kürbisfleisch
3 EL Apfelessig, 4 EL Kürbiskerne
1 großer säuerlicher Apfel
1 ca. walnussgroßes Stück Ingwer
1 Rosmarinzweig, Salz, Pfeffer
3 EL Butter, 3 l Gemüsebrühe
500 g mehligkochende Kartoffeln
Zubereitung:
Kürbis halbieren, schälen, Kerne auslösen und Fleisch grob würfeln. Kartoffeln schälen, waschen und ebenfalls würfeln. Apfel vierteln, schälen, vom Kernhaus befreien und in Schnitze schneiden. Ingwer schälen und fein hacken. Die Butter in einem großen Topf erhitzen. Den Ingwer mit dem Kürbis darin kurz andünsten. Kartoffeln und Apfel kurz mit andünsten. Mit der Brühe aufgießen und zum Kochen bringen.
Die Suppe zugedeckt bei mittlerer Hitze 10 bis 15 Min. köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Die Suppe im Topf mit dem Pürierstab pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken. Die Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze unter Rühren rösten, bis sie würzig duften. In ein Schälchen füllen. Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden. Ebenfalls in ein Schälchen füllen. Die Suppe in eine Schüssel oder in einen ausgehöhlten Kürbis füllen und mit etwas Rosmarin dekoriert servieren. Die Kürbiskerne dazustellen.
Viel Spaß beim Nachkochen!
September 2009
Stress – unterschätzte Gefahr für das Herz
Im Beruf oder im Privatleben: Jeder hatte schon mal Stress. Häufig äußert er sich auch durch körperliche Zeichen, wie weiche Knie, trockener Mund, vermehrtes Schwitzen und Pulsrasen. Hinzu kommt manchmal, dass Stress dazu führt, dass man sich niedergeschlagen oder kraftlos fühlt.
Grundsätzlich ist Stress eine natürliche Reaktion des Körpers auf Druck, Spannung oder Veränderung. Der Körper wird in Alarmbereitschaft versetzt. Dadurch ist er zu höherer Leistung fähig. Bei Stress werden das sympathische Nervensystem und damit das Stresshormon Adrenalin aktiviert. Als eine Folge davon schlägt das Herz schneller, da der Körper in kürzester Zeit ein hohes Maß an Energie zur Verfügung stellt.
Ab wann ist Stress gefährlich?
Eine gewisse Dosis an Stress ist normal, nicht gesundheitsgefährdend und sogar positiv für die Leistungsfähigkeit. Zu viel Stress jedoch kann schädlich sein, vor allem bei Menschen mit Herzerkrankungen bzw. erhöhtem Risiko hierfür. Die erhöhte Alarmbereitschaft ist auf Dauer eine große Belastung für den Körper. Stress muss sich daher in Grenzen halten, und diese Grenzen sind bei jedem Menschen unterschiedlich.
Wir möchten Ihnen hier einige Tipps geben, wie Sie Stress vermeiden können.
Stress vermeiden – doch wie?
Hierfür gibt es viele unterschiedliche Techniken. Die Boston Public Health Commission hat einige leicht umsetzbare Antistresstipps zusammengestellt und herausgegeben:
- Machen Sie am Morgen eine Liste der zu erledigenden Aufgaben. Setzen Sie Prioritäten. Was muss als erstes erledigt werden, was hat noch etwas Zeit?
- Sagen Sie zu Aufgaben, von denen Sie vorher wissen, dass sie zu Stress führen, auch mal „Nein“.
- Stecken Sie sich keine zu hohen Ziele und bitten Sie, wenn nötig, um Hilfe.
- Achten Sie auf genügend Schlaf.
- Lachen Sie, nehmen Sie sich Zeit, um Spaß zu haben.
- Zerlegen Sie größere Aufgaben in mehrere kleinere.
- Denken Sie positiv und umgeben Sie sich mit positiv denkenden Menschen.
- Akzeptieren Sie, dass Sie nicht alle Situationen kontrollieren können. Seien Sie flexibel.
- Lassen Sie sich Freizeit für z. B.: Lesen, Musik hören und Entspannen.
Der Tipp von Ihrem Pulsgesund-Team:
Laufen baut Stresshormone ab
Durch regelmäßige Bewegungen werden Stresshormone abgebaut, das Herz trainiert und gleichzeitig die körperliche Leistungsfähigkeit verbessert.
Besonders geeignet sind Ausdauersportarten an der frischen Luft, wie beispielsweise Laufen oder Walken. Orientieren Sie sich beim Sport an Ihren ganz persönlichen Herzfrequenzwerten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Ihr persönlicher Pulsrechner erstellt Ihnen automatisch Ihre persönliche Herzfrequenzempfehlung für Fettstoffwechsel-, Herzkreislauf- und intensives Ausdauertraining. Diese können Sie dann ausdrucken. Den Pulsrechner finden Sie <a"öffnet href="http://typo3/http://www.pulsgesund.de/?id=37"></a"öffnet>hier.<//a>
Packen Sie Ihre Laufschuhe aus und sagen Ihrem Stress „Ade“.
August 2009
Grillen – auf die pulsgesunde Art
Die Grillsaison ist eröffnet: Laue Sommerabende laden dazu ein, das Kochen ins Grüne zu verlegen.
Doch passen fettes Fleisch, Weißbrot mit Kräuterbutter und ölige Grillsaucen zu einer pulsgesunden Ernährung? Eher nicht. Dennoch müssen Menschen mit Herzerkrankungen bzw. erhöhtem Risiko nicht auf den Grillspaß verzichten. Denn es geht auch anders!
„Gesundes“ Grillen ist erlaubt
Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf die Pulsgesundheit und die Grillsaison bietet hier ideale Möglichkeiten.
Generell gilt: Grillen an sich ist eine extrem fettarme Methode, um Fleisch zu garen. Leider sind gerade viele Grillklassiker, wie etwa Bauchspeck und Würstchen, sehr fettreich. Greifen Sie deshalb eher zu magerem Fleisch, wie beispielsweise Geflügel oder Rindersteak.
Es muss nicht immer Fleisch sein
Auch Fische sind gegrillt ein Gaumenschmaus. Doch wie grillt man Fisch und worauf muss man achten?
Wer öfters Fisch zubereitet hat, weiß wie besonders zart das Fleisch ist. Bei zu langer Grillzeit und zu hohen Temperaturen kann Fisch leicht austrocknen und auseinanderfallen. Der Fischkorb – ein spezielles Gitter, in das der Fisch gelegt werden kann, schützt genau davor. Da Fischfleisch sehr viel schneller gart als Fleisch, sollte der Abstand zwischen Rost und den glühenden Kohlen nicht zu gering sein. Somit kann der Fisch auf niedriger Temperatur garen.
Welche Fische sind zum Grillen geeignet?
Es gibt eigentlich keine Fischart, die nicht zum Grillen geeignet ist. Prinzipiell gilt aber: Je fettreicher und festfleischiger der Fisch ist, desto besser lässt er sich grillen. Hierzu zählt z. B. Lachs, Zander, Thunfisch und Makrele. Forelle und Barsch eignen sich ebenso. Da sie aber nicht so fetthaltig sind, empfiehlt sich diese in Alufolie zu packen, um das Austrocknen zu vermeiden.
Fisch lecker marinieren
Schnell und einfach kann man den Fisch geschmackvoll marinieren. Einfach den Fisch in Alufolie packen und frische Kräuter dazugeben. Seien Sie hier kreativ: Dill, Petersilie, Salbei oder Lorbeerblätter. Auch Knoblauchzehen, Olivenöl und schließlich etwas Pfeffer geben dem Fisch einen würzig frischen Geschmack.
Das Gemüse nicht vergessen
Auch frisches Gemüse gehört auf den Grill. Verschiedene Gemüsesorten, wie z. B Champignons, Paprika, Zwiebeln oder Zucchini in Alufolie gewickelt, geben sehr leckere Beilagen ab.
Diese Köstlichkeiten haben nämlich eines gemeinsam: Sie schmecken gut und sind relativ fettarm. Kombinieren Sie dazu Salat, Kartoffeln sowie leckere, fettarme Dipps. Mit Magerquark als Grundlage kann man jede Menge fettarme Dipps kreieren. Sie können z. B. eine Knoblauchzehe durch die Knoblauchpresse drücken und zusammen mit einem kleinen Schluck Milch (Magermilch) zum Quark geben. Dann Schnittlauch klein schneiden und unterrühren. Fertig ist ein leckerer fettarmer Dipp. Beliebig kann man den Dipp um frische Kräuter wie Basilikum, Dill oder Pfefferminze erweitern.
So wird der Grillabend zu einem ausgewogenen Vergnügen – das auch schmeckt.
Alkohol vermeiden
Zu einem „ordentlichen“ Grillabend gehört bei den meisten Menschen ein Glas Bier oder Wein. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Aber auch hier gilt: In Maßen genießen! Der Puls und die Atmung werden durch Alkohol schneller.
Wer ganz auf Alkohol verzichten möchte oder muss, der muss nicht automatisch Wasser trinken: Zu lauen Sommernächten und pulsgesundem Grillgut passen wunderbar alkoholfreie Cocktails. Die Möglichkeiten sind hier inzwischen fast unbegrenzt. So wird aus Limetten, Rohrzucker, Maracujanektar und Ginger Ale schnell eine alkoholfreie Variante des beliebten Cocktails „Caipirinha“. Wenn Sie es nicht ganz so süß mögen, mischen Sie die Limetten einfach mit frischem Ingwer und gießen Sie es mit Mineralwasser auf. Aus pürierten Himbeeren oder Erdbeeren wird mit magerem Joghurt und Buttermilch schnell ein erfrischender Smoothie – der sich auch wunderbar als Dessert eignet.
Eine pulsgesunde Ernährung heißt also nicht automatisch Verzicht. Probieren Sie es einfach mal aus – Sie werden erstaunt sein, wie viele Möglichkeiten es gibt.
Guten Appetit!
Juli 2009
Serie Teil 2: Pulsgesunde Sommerzeit
Pulsgesund in den Urlaub
Endlich ist es so weit. Die ungemütliche Schafskälte ist überstanden und die für viele wohl schönste Zeit des Jahres ist eingeläutet – die Sommerferienzeit.
Für viele Menschen heißt das: Ab in den wohlverdienten Urlaub. In Thüringen, Niedersachen und Sachsen hat die Hauptferienzeit bereits am 25. Juni mit den Schulferien begonnen. Die anderen Bundesländer folgen im Juli. Ob Strandurlaub oder Städtereisen, Campingtour oder Abenteuerurlaub, das Ziel ist meist gleich: raus aus dem Alltag, rein ins Vergnügen!
Im zweiten Teil unserer Serie „Pulsgesunde Sommerzeit“ geben wir Ihnen Tipps, wie Sie pulsgesund Urlaub machen und was sie beim Sport beachten sollten.
Natürlich müssen Menschen mit Herzerkrankungen bzw. erhöhtem Risiko dafür nicht auf ihre Urlaubsreisen verzichten. Im Gegenteil: Entspannung sowie körperliche und geistige Aktivitäten in einer ungewohnten Umgebung wirken sich positiv auf die Pulsgesundheit aus.
Damit der Urlaub auch Ihr Herz erfreut, sollten Sie auf einige Dinge achten:
Eigene Grenzen kennen
Bei aller Erholung, Reisen kann auch anstrengend sein. Lange Reisezeiten mit Flugzeug, Auto oder Bahn sind nicht zu unterschätzen. Sollten Sie sich unsicher sein, was Sie beachten müssen – vor allem bei langen Flugstrecken – besprechen Sie dies vorher mit Ihrem behandelnden Arzt.
Generell gilt aber, dass herzkranke Patienten Extremsituationen, wie z. B. schwierige Bergtouren, Wüstensafaris, extreme Hitze oder Kälte, vermeiden sollten.
Medikamente nicht vergessen
Sollten Sie Medikamente einnehmen dann gilt: Auch an jedem Traumstrand sollte dies regelmäßig geschehen. Das plötzliche Weglassen der Medikamente kann Beschwerden oder gar Komplikationen verursachen. Sorgen Sie vor der Abreise dafür, dass Sie eine ausreichende Menge Medikamente einpacken. Und für den Fall der Fälle: Fragen Sie Ihren Arzt nach einer geeigneten Notfallmedikation.
Krankenakte einpacken
Herzpatienten sollten ihre medizinischen Unterlagen mitnehmen. Somit können die Ärzte am Urlaubsort notfalls leichter handeln. Dies beinhaltet auch eine Liste der verordneten Medikamente. Aber nicht nur der Handelsname des Präparats ist hier wichtig, sondern auch die Wirkstoffe.
Reise–Rückholversicherung
Manche Länder haben ein weniger gut ausgestattetes Gesundheitssystem. Dafür empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Reisekrankenversicherung inkl. Rücktransport. Die Kosten dafür sind meist gering. Fragen Sie Ihre Krankenkasse.
Ernährung im Urlaub
Bei üppigen Büffets in Hotels nach dem „All Inclusive – Prinzip“ fällt der Verzicht häufig schwer. Aber Vorsicht: Lassen Sie sich nicht verleiten, zu viel, zu hastig oder zu fett zu essen. Zumal die Speisen jenseits der Heimat häufig ungewohnt sind. Die Ernährungsempfehlungen der Herzspezialisten gelten auch im Urlaub: Obst und Gemüse, frische Kräuter, Fisch, Gewürze statt Salz und wenig tierische Fette. <a"öffnet href="http://typo3/http://www.pulsgesund.de/?id=12"></a"öffnet>Mehr Informationen finden Sie hier.<//a>
Bewegung im Urlaub
Jeder kennt den Vorsatz, sich mehr bewegen zu wollen. Wenig Zeit, schlechtes Wetter, keine Lust – genauso schnell sind wir häufig mit Entschuldigungen bei der Hand, es nicht zu tun. Nehmen Sie den Urlaub als Anlass, zur Tat zu schreiten. Besonders pulsgesund ist regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. Stresshormone werden abgebaut, das Herz trainiert und die Leistungsfähigkeit insgesamt verbessert. Ungeübte und Menschen mit einer diagnostizierten Herzerkrankung sollten es aber nicht übertreiben.
Schauen Sie einfach, welche Sportmöglichkeiten in Ihrem Urlaub angeboten werden. Erkunden Sie die Gegend per Fahrrad oder machen Sie ausgedehnte Spaziergänge am Strand. So tun Sie was für Ihre Pulsgesundheit und entdecken dabei auch noch schöne Ecken.
Generell gilt, dass Menschen mit Herzproblemen in der warmen Jahreszeit und speziell im Urlaub besonders auf ihren Kreislauf und ihre Pulsgesundheit achten sollten.
Sorgen Sie mit unseren Tipps dafür, dass Ihr Puls ebenfalls die wohlverdienten Ferientage genießen kann!
Juni 2009
1. Teil Serie: Pulsgesunde Sommerzeit
Urlaub für Sie - Stress für Ihr Herz? Tipps für eine pulsgesunde Ferienzeit
Der Sommer ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Der Sonnenschein hebt die Stimmung. Doch die Hitze bedeutet für den Körper auch Stress. Besonders die Regulierung der Körpertemperatur belastet den Kreislauf. Menschen mit gefährdetem oder bereits geschädigtem Herzen spüren das schnell und deutlich.
In unserer zweiteiligen Serie erfahren Sie im Juni und Juli, wie Sie und Ihr Herz den Sommer unbeschwert genießen. Im ersten Teil zeigen wir Ihnen, wie die Hitze Ihren Kreislauf beeinflusst und was Sie dagegen tun können. Im zweiten Teil geben wir Ihnen Tipps, wie Sie pulsgesund in den Urlaub kommen und was Sie beim Sport beachten sollten.
36° C – Höchstleistung des Kreislaufs
Die Körpertemperatur eines gesunden Erwachsenen liegt zwischen 35,8 und 37,2° C. Bei sommerlicher Hitze verhindert der Organismus einen übermäßigen Anstieg der Körpertemperatur durch Schwitzen. Doch Schweiß besteht nicht nur aus Wasser, sondern enthält auch viele Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium. Deren Verlust kann zu Herzrhythmusstörungen und Muskelkrämpfen führen. Die gute Durchblutung der Haut beim Schwitzen führt gleichzeitig zu einer Blutdrucksenkung. Diese Schwankungen machen vor allem Menschen mit sonst sehr hohem Blutdruck schnell zu schaffen.
Bei zu starkem Flüssigkeitsverlust sinkt die Menge des Blutes im Körper. Um dennoch alle Organe ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen, muss das Herz stärker arbeiten, der Puls steigt. Patienten mit Angina pectoris, bei denen die Sauerstoffversorgung des Herzens bereits eingeschränkt ist, spüren jetzt schneller den typischen Belastungsschmerz.
Erfrischend einfach: viel trinken
Flüssigkeit und Mineralstoffe müssen also ersetzt werden, da sich sonst z.B. auch die Pulsfrequenz erhöht. Trinken Sie an warmen Tagen mindestens zwei Liter täglich. Ältere Menschen und Herzpatienten sollten immer etwas zu trinken dabei haben. Ideal sind neben Mineralwasser Fruchtsaftschorlen und Kräutertee. Diese sollten nicht zu kalt sein, da sonst die körpereigene Wärmeproduktion angeregt wird, das bedeutet Stress für das Herz und Stress erhöht den Puls.
Mediterrane Küche – pulsgesund genießen
Sommerliche Mittelmeerkost entlastet Ihren Kreislauf zusätzlich und senkt so den Puls. Leichte, fettarme Ernährung enthält viel Obst und Gemüse, Seefisch und nur eingeschränkt andere tierische Fette. Das schmeckt nicht nur lecker, sondern ist gesund und schützt das Herz. In unserem Servicebereich finden Sie <a"öffnet href="http://www.pulsgesund.de/?id=17"></a"öffnet>Rezeptideen<//a> für eine pulsgesunde Küche.
Generell gilt, dass Menschen mit Herzproblemen in der warmen Jahreszeit besonders auf Ihren Kreislauf und ihre Pulsfrequenz achten sollten. Sorgen Sie mit unseren Tipps dafür, dass Ihr Puls „hitzefrei“ hat!
Mai 2009
Bewegung an der frischen Luft - einfach pulsgesund
Die Tage werden länger, die Sonne scheint und alle Zeichen stehen auf Bewegung an der frischen Luft. Die ist nicht nur gut gegen die letzten Reste des Winterspecks, sondern auch für die Pulsgesundheit. Durch regelmäßige Bewegung werden Stresshormone abgebaut, das Herz trainiert und die Leistungsfähigkeit insgesamt verbessert. Wer sich bisher eher weniger bewegt hat, sollte seine Aktivitäten nach und nach in den Alltag integrieren. Das kann heißen: Treppen steigen statt Aufzug fahren, den Einkauf zu Fuß oder mit dem Rad erledigen oder den Kollegen von der zweiten Etage nicht anrufen, sondern persönlich besuchen gehen.
Für die, die es noch besser machen wollen: Besonders gut für die Pulsgesundheit sind Ausdauersportarten wie Laufen, Walken, Schwimmen oder Radfahren, denn mit Ausdauersport lässt sich auch langfristig der Ruhepuls senken. Ungeübte und Menschen mit einer diagnostizierten koronaren Herzerkrankung sollten solche Aktivitäten jedoch vorab mit ihrem Arzt besprechen. Er wird dann gemeinsam mit Ihnen einen Plan erarbeiten, um die Belastung langsam zu steigern.
Bei körperlicher Belastung steigt der Sauerstoffbedarf des Herzens und des Körpers. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft ist daher besonders pulsgesund. Von dem hohen Sauerstoffgehalt in der Natur und der guten Durchblutung bei der Bewegung profitiert auch die Haut. Darüber hinaus hat Sport positive Effekte auf das Wohlbefinden, da durch die Bewegung Stress abgebaut wird. Also: Gehen Sie raus und nutzen Sie die positiven Effekte der Frühlingsluft auf Puls, Haut und Seele.
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April 2009
Wechselhaftes Wetter – besondere Belastung für Herzpatienten
„Der April macht was er will.“ – so lautet eine oft zitierte Bauernweisheit, wenn das Wetter wieder gar zu unbeständig ist. Doch der schnelle Wechsel zwischen den nasskalten Winterresten und den warmen Frühlingstagen stellt nicht nur Ansprüche an die passende Garderobe: Neben der Belastung für das Immunsystem haben sie darüber hinaus für viele Menschen einen direkten Einfluss auf die Gesundheit.
Bei der sogenannten Wetterfühligkeit reagiert der Körper auf die sich verändernden Hoch- und Tiefdruckgebiete. Die vielen Wetterumschwünge im April machen empfindlichen Menschen besonders zu schaffen. Sie berichten über Kopf- und Rheumaschmerzen oder Atemwegsbeschwerden. Aber auch Betroffene von Herzkrankheiten leiden, wenn sich das Wetter verschlechtert. Wissenschaftliche Studien in Amerika konnten nachweisen, dass ältere Menschen bei Temperaturschwankungen häufig Herz-Kreislaufprobleme bekommen. Unter anderem leiden viele bei kaltem und windigem Wetter schneller unter den für Angina pectoris typischen Schmerzen.
Bei Patienten mit einer Angina pectoris verhindern Ablagerungen (Plaque) in den Herzkranzgefäßen, dass der Herzmuskel ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Diese Mangeldurchblutung führt zu schmerzhaften Beschwerden, die besonders unter körperlicher oder seelischer Belastung auftreten können und auch wechselhaftes Wetter stellt eine Belastung dar. Der Sauerstoffbedarf des Körpers steigt dann an. Um den Körper ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen, pumpt das Herz schneller – der Puls wird schneller. Ein Teufelskreis, denn ein schnelles Herz verbraucht auch wieder mehr Sauerstoff.
Ein niedriger Ruhepuls ist also auch im April ein wichtiger Gesundheitsfaktor, insbesondere für Menschen mit Herzerkrankungen und senkt das Risiko für Schmerzen im Brustraum.
Trotzdem gilt grundsätzlich: Schmerzen im Brustraum können vielfältige Gründe haben und lassen sich nicht zwangsweise auf eine Angina pectoris zurückführen. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt, wenn Sie den Verdacht haben, erkrankt zu sein.
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März 2009
Pulsgesundheit geht durch den Magen
Auf dem Sofa entspannen und jede Menge Süßigkeiten naschen - alles ziemlich verlockend, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist. Die Wintermonate sind häufig ein Grund, warum sich die sogenannten „Speckröllchen“ vermehren. Oftmals folgt das böse Erwachen: Die Hose kneift, man fühlt sich unwohl.
Die Ernährung wirkt sich aber nicht nur auf die Figur aus, sondern hat auch einen großen Einfluss auf die Pulsgesundheit. Heute empfehlen Herzspezialisten eine sogenannte „leichte“ Küche, bestehend aus viel Gemüse, Fisch, Gewürzen, wenig tierischen Fetten und frischen Kräutern statt Salz.
Wir haben dies zum Anlass genommen, Ihnen weitere Rezepte zusammenzustellen, so dass Sie sich pulsgesund ernähren können und die „ungewollten“ Pfunde purzeln.
Die neuen Rezepte sind alle leicht zubereitet und helfen Ihnen dabei, Ihre Pulsgesundheit zu stärken.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachkochen!
<a"öffnet href="http://www.pulsgesund.de/?id=17"></a"öffnet>Die Rezepte finden Sie hier im Servicebereich!<//a>
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Februar 2009
„Mit dem Rauchen aufhören -
guter Vorsatz fürs neue Jahr“
Ob Raucherpause im Büro oder nach einem schönen Essen, für viele Raucher bedeutet der Griff zur Zigarette Entspannung. Ganz anders ist die Situation jedoch für den gesamten Körper. Jährlich sterben laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) bis zu 140.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Das sind etwa 400 Menschen jeden Tag. Dies schreckt Raucher jedoch nicht ab, täglich mehrfach den schädlichen „blauen Dunst“ zu inhalieren.
Aber wie wirkt sich Nikotin auf unseren Puls aus?
Der Nikotingehalt einer einzigen Zigarette reicht aus, um den Puls um bis zu 30 Schläge pro Minute ansteigen zu lassen. Der Sauerstoffbedarf des Herzens steigt und die Gefäße werden verengt, der Blutdruck steigt an. Das Herz braucht mehr Kraft, um Sauerstoff und Nährstoffe im Körper zu verteilen. Besonders für KHK-Patienten kann diese Situation sehr riskant werden.
Langfristig fördert Rauchen die Plaqueablagerung in den Gefäßen, die zu einer chronischen Gefäßverengung und somit langfristig zu Arteriosklerose führen kann. Außerdem wird durch das Rauchen die Gerinnungsneigung des Blutes gesteigert. Die Gefahr eines Blutgerinnsels vergrößert sich. Das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalles wird so bei Rauchern um ein Vielfaches erhöht.
Pulsgesund ohne Nikotin
Wer mit dem Laster bricht, wird dafür umgehend belohnt. In weniger als einer Stunde beginnt der Körper sich zu erholen. So sinken Puls und Blutdruck bereits nach etwa 20 Minuten auf Normalwerte zurück. Das Herzinfarktrisiko nimmt nach 24 Stunden ab.
Daher gilt: Verwirklichen Sie Ihre guten Vorsätze und hören Sie auf zu rauchen. Der konsequente Verzicht auf den Glimmstängel ist eine wichtige Maßnahme, mit der Sie Ihre Herzgesundheit fördern können. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die verschiedenen Möglichkeiten zur Raucherentwöhnung.
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